Stiftungsaufsicht will neues Kuratorium
Bild: Wild
Einen Ausweg aus der festgefahrenen Situation um das Josephs-Hospital Warendorf hat jetzt die Stiftungsaufsicht in Münster aufgezeigt.
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„Aus Sorge um die weitere Entwicklung des Josephs-Hospitals Warendorf“, so heißt es in einer am Dienstagnachmittag veröffentlichten Presseerklärung, hatte Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller das Kuratorium bereits in der vergangenen Woche zu einem Gespräch am Domplatz eingeladen. Weitere Teilnehmer waren Vertreter der Stiftungsaufsicht sowie der für den Gesundheitsbereich zuständige Hauptdezernent der Bezirksregierung, Dr. Bernhard Thülig.

Ziel des „konstruktiv geführten Gesprächs“ sei es gewesen, „das Krankenhaus vor Schaden zu bewahren und einen zukunftsorientierten Lösungsweg aus der belasteten Situation zu finden“. Die Gesprächsteilnehmer hätten sich darauf verständigt, dass das jetzige Kuratorium seine Aufgaben im Laufe des Sommers vollständig auf ein neues Kuratorium übertragen werde, „um so einen unbelasteten Neuanfang zu ermöglichen“. Ein externer Moderator solle den Übergangsprozess steuern. „Die Bezirksregierung wird diesen Prozess begleiten“, heißt es in der Erklärung.

Damit der Übergang in der erforderlichen Ruhe ablaufen könne, werde sich die Bezirksregierung erst wieder zu Wort melden, wenn diese Phase abgeschlossen sei.

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