Storno 2011 begeistert zweimal im TaW
Bild: Gabi Wild
Nasenstüber für die gelbe Karte: Rüpeleien im Männerfußball nahmen (v.l.) Jochen Rüther, Harald Funke und Thomas Philipzen bei "Storno 2011" an Silvester im TaW Warendorf aufs Korn.
Bild: Gabi Wild

Seit 2005 sind Jochen Rüther und Harald Funke, ein kongeniales Kabarett-Duo, gemeinsam mit ihrem vielseitigen Kollegen Thomas Philipzen mit ihrer Erfindung „Storno“ erfolgreich. Sie finden von Jahr zu Jahr mehr Anhänger. 2010 sahen mehr als 30 000 Besucher die Aufführungen; die 2011er Variante dürfte die alte Rekordmarke locker toppen. Seit dem 15. November sind die Drei wieder ausschließlich im Münsterland unterwegs, und nach der ultimativen Silvestershow in Warendorf haben sie bis 4. März noch 41 Vorstellungen vor der Brust – 31 davon sind bereits jetzt ausverkauft, darunter auch die in Beelen (3. März).

Doppelt ausverkauft

Auch Warendorf war natürlich ausverkauft – und das gleich zweimal. Erstmals gingen die Veranstalter das seit Jahren erwogene Wagnis ein, zwei Vorstellungen am Silvestertag anzubieten. Allerdings nicht ganz freiwillig, wie Kulturbüroleiter Horst Breuer am Samstagabend freimütig zugeben musste. Denn eine Panne beim Vorverkaufsstart hatte dazu geführt, dass online bereits fast alle Plätze gebucht waren, bevor die Ticketschalter öffneten. Spontan hatten sich die Künstler auf Anfrage Breuers dann bereiterklärt, eine zusätzliche Nachmittagsvorstellung (15 Uhr) vorzuziehen. Auch die wurde komplett ausverkauft, sodass der kabarettistische Doppelschlag auch für 2012 wohl bereits als gesetzt angesehen werden darf.

Jede Vorstellung anders

Beide Aufführungen hatten ihr begeistertes Publikum und jeweils ihre Besonderheiten: „Jede Vorstellung ist anders, ob wir es wollen oder nicht“, resümierte am Ende denn auch Harald Funke. Tatsächlich gelingt es den drei Bühnen-Profis immer wieder, nicht nur aktuelle Ereignisse ins Programm einzubauen, sondern auch die seltenen Texthänger so geschickt zu überbrücken, dass aus der Spontan-Inszenierung ein neuer Gag wurde.

Ausführlicher Bericht und Zitate in der Warendorfer Ausgabe der „Glocke“ am 2. Januar.

 

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