„Straße der Olympiasieger“ in Warendorf
Bild: von Stockum
Insgersamt 15 Granitplatten, die an die Olympiasieger im Reitsport seit 1956 erinnern, werden im Bereich des Emstors in Warendorf in das Pflaster eingelassen. Die Aktion ist Teil der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR).
Bild: von Stockum

Insgesamt 15 Platten werden in den kommenden Tagen im Bereich Emsstrae/Zwischen den Emsbrücken bis Parkplatz Lohwall in das Pflaster eingelassen.Das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) feiert mit einer ganzen Reihe von Aktionen sein 100-jähriges Bestehen.

Dazu gehört unter anderem die Straße der Olympiasieger, wobei das Projekt mit dem Verlegen von Granitplatte Nummer 15 nach Möglichkeit nicht abgeschlossen sein soll: Sofern sich die deutschen Teams in Sachen Pferdesport in den kommenden Jahren weiter so ins Zeug legen, könnte man irgendwann im Warendorfer Norden und damit dem Sitz der Institution ankommen.

Während das DOKR die Kosten für Material und Gestaltung trägt, ist es an der Stadt Warendorf, mit Mitarbeitern des Baubetriebshof, die Granittafeln im Pflaster zu versenken. Die Ausmaße variieren – je nachdem, wie erfolgreich die Reiter im entsprechenden Jahr waren und wie viele Namen hineingefräst werden müssen. Die größten Exemplare messen 80 mal 80 Zentimeter. Sie enthalten Informationen zum Olympiajahr und -ort, zur Disziplin sowie die Namen der siegreichen Sportler und der Pferde, die sie zu den Medaillen trugen.

Thomas Berlin von der Fachfirma Aman aus Beelen, Warendorfs Wirtschaftsförderer Torsten Krumme und Dr. Dennis Peiler, ehemaliger Spitzenvoltigierer und Geschäftsführer des Bereichs Sport bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), beobachteten am Mittwoch mit Freude das Tun von Thomas Heithaus sowie Andre Hollmann vom Baubetriebshof, die am Anfang der Emsstraße den ersten Reitsportlern ein Denkmal setzten. Am vorläufigen Ende der Straße der Olympiasieger wird eine Hinweistafel mit Erläuterungen zu dem Projekt aufgestellt.

Das 1913 gegründete Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei kümmert sich um den Spitzenreit- und -fahrsport. Um optimale Voraussetzungen zu bieten, entstand 1970 das Bundesleistungszentrum. Die Institution selbst ist bereits seit 1950 in der Emsstadt zuhause. Die größte Veränderung erfuhr das DOKR 1968. Im Zuge einer bundesweiten Neustrukturierung gab es seine Eigenständigkeit auf und wurde Teil des neugegründeten Zentralverband Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN).

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