Symphonie der Hengste mit Wunschmusik
Bild: Studio Kaup
Tanzende Hengste vor der Konzertmuschel, ín der die Mährische Philharmonie spielte.
Bild: Studio Kaup

Breuer, der wie im Vorjahr auch durch das Programm führte, hatte als Co-Moderator wieder Rainer Kohaus an seiner Seite.  Nachdem es den ganzen Tag über zum Teil heftig geregnet hatte, präsentierte sich der Paradeplatz mit tiefem Geläuf, was die Aufgabe der vier- und zweibeinigen Akteure nicht erleichterte. Wettergeschützt saß dagegen das Orchester aus Böhmen in der riesigen Konzertmuschel, und das Team für Licht und Ton hatte dafür gesorgt, dass die Feuchtigkeit auch der technischen Installation nichts anhaben konnte.

„Wie erste Plattensammlung“

Das Programm des Abends hatte das Stammpublikum selbst per Abstimmung zusammengestellt, und Breuer fand, es höre sich an „wie meine allererste Schallplattensammlung“. Gemeinsam mit Gestütsleiterin Susanne Schmitt-Rimkus und Bürgermeister Jochen Walter war der Kapellmeister zu Beginn in einer Kutsche nach einer Runde über den Paradeplatz zur Bühne chauffiert worden. Der Bürgermeister dankte der Hausherrin, auf deren Engagement es zurückzuführen sei, dass das mittlerweile zehnte klassische Open-Air-Konzert (seit 2001, Premiere mit Justus Frantz) im Landgestüt habe stattfinden können. Schmitt-Rimkus wiederum bedankte sich bei den zahlreichen Förderern aus der Wirtschaft.

Illumination und Feuerwerk

Die Konzertarena, das Rondell und die denkmalgeschützten Gestütsgebäude – alles war effektvoll illuminiert, und als echter Hingucker entpuppte sich die aus dem hauseigenen Feuerlöschteich gespeiste Wasserfontäne. Das alles sollte nur noch übertroffen werden durch den spritzigen Überraschungseffekt am Ende des Programms: ein Feuerwerk.

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