System AWG soll eine Zukunft haben
Bild: Wild
Interessiert verfolgt wurde die Diskussion um die Zukunftsperspektiven für das Augustin-Wibbelt-Gymnasium in Warendorf von zahlreichen Zuhörern. Schulleiter, Eltern- und Schülervertreter kamen zu Wort.
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Die Schulpolitiker haben sich dafür ausgesprochen, das bewährte „System AWG“ durch diese Maßnahme zukunftssicher zu machen.Wenn der Rat als politische Vertretung des Schulträgers im März so beschließt, würde das heutige AWG spätestens bis zum Schuljahr 2020 / 21 auslaufen.

Alle derzeitigen Schüler, aber auch die, die im Februar für das neue Schuljahr 2016 / 17 für die Klasse 11 angemeldet werden, hätten damit eine sichere Perspektive, an der Schule ihrer Wahl zum Abitur (G9) geführt zu werden.

Allerdings werden keine Neuanmeldungen für die Klasse 7 angenommen. Das AWG wird damit sukzessive zum reinen Sek-II-Gymnasium, was aus rechtlichen Gründen nur als Teilstandort eines der beiden anderen Gymnasien möglich ist.

In einer weiteren Sitzung soll der Schulausschuss am 23. Februar ein Votum abgeben, mit welchem Gymnasium – Laurentianum oder Mariengymnasium – das AWG verschmelzt werden soll. Dazu werden auch die jeweiligen Schulkonferenzen angehört. Zudem soll über den angepeilten Zeitpunkt der Fusion (frühestens 2019, spätestens 2020) entschieden werden.

Bis zum Sommer soll eine pädagogische Arbeitsgruppe der künftigen gymnasialen Partner ein gemeinsames pädagogisches Konzept ausarbeiten, in dem sich das bisherige Programm des AWG auch wiederfinden lässt. Der Schulausschuss hat dieses Vorgehen am Montag mit zwölf Ja-Voten bei nur einer Gegenstimme (Bianca Füchtenkötter, CDU) beschlossen.

Bericht über die Diskussion und Kommentar in der Warendorfer Ausgabe der „Glocke“ vom 19. Januar.

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