Thema „Mobilität“ brennt auf den Nägeln
Bild: Poschmann
Begleitet wurde der Prozess von Birgit Lücke und Horst Breuer vom Kulturamt der Stadt Warendorf sowie Bürgermeister Axel Linke (v. l.).
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Anlass war die zweite Stadtkonferenz, zu der diesmal auch die Öffentlichkeit eingeladen war. Mehr als 90 Bürger sowie auch Teilnehmer der ersten Veranstaltung waren am Samstagmittag ins Sparkassenforum gekommen.

Begleitet wurde der Prozess von Kulturamtsleiter Horst Breuer und Stellvertreterin Birgit Lücke sowie von Stephanie Rahlf, Geschäftsführerin der Agentur „KoRis“ und Kolleginnen Ronja Lindemann und Kerstin Hanebeck. „Uns geht es doch gut, warum soll es nicht so weitergehen wie bisher?, könnte man sagen. Doch das ist nicht die Lebensrealität, die wir und wünschen. Das zeigt uns allein das Thema ,Klimaschutz’, das unser Leben in den kommenden Jahrzehnten bestimmen wird“, sagte der Bürgermeister in seiner Einführungsansprache und fügte hinzu: „Es hat mich selbst überrascht, wie gut das Instrument einer Stadtkonferenz funktioniert hat.

Das soll fortgeführt werden und regelmäßig stattfinden und ich bin gespannt, wie sich der Rat der Stadt zu den Themen aus den Expertenrunden, der Jugendkonferenz und der Stadtkonferenzen stellen wird.“ „Warendorf hat seine Stärken, jedoch auch ausbaufähige Bereiche“, machte Horst Breuer deutlich. „Alle, die sich beteiligt hatten, waren mit großem Engagement dabei und haben immer signalisiert, dass sie willens sind, mitzuarbeiten. Durch alle Expertenrunden hinweg ist mir aufgefallen, dass Mobilität und Lebensqualität als Querschnittsthemen aufgetaucht sind. Das war eine Erkenntnis, die wir so nicht erwartet haben.“

Gemeinschaftsgeist habe es immer gegeben, betonte Birgit Lücke, „der ist aber in den vergangenen fünf bis sechs Jahren etwas verlorengegangen.“ Lücke bezeichnete die Kernstadt und die Ortsteile als einen wunderschönen Blumenstrauß. „Ich mache jetzt mal die Büchse auf“, sagte Stephanie Rahlf. Aus der Themenvielfalt hätten sich Mobilität, Wissen und Pferde herauskristallisiert, Basisthemen seien zum Beispiel „Lebensqualität“ und „Digitalisierung“.

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