Turnier soll feste Einrichtung werden
Bild: Sulz
Beim Fußballfest der Kulturen haben 15 Hobby-Mannschaften, wie hier ein Team der Polizei im Duell mit den Freckenhorster Werkstätten, um den Titel gekickt.
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Es war eine Premiere und diese ist direkt geglückt. Nicht bloß, dass das Wetter gehalten hat, auch das Programm und die harmonische Stimmung haben zum Gelingen beigetragen.

Direkt nach Turnierende zogen die Veranstalter ein zukunftsgerichtetes Fazit: „Es wäre schön, wenn sich das Fest etabliert“, hofft Ulrike Klemann, Einrichtungsleiterin des Fachdienstes für Integration und Migration beim Caritasverband. Dem pflichtete der IFC-Vorsitzende Besnik Bojku bei: „Wir sind super zufrieden und sehr dankbar, dass uns die Caritas unterstützt hat. Die Idee allein reicht nämlich nicht.“ Dank des starken Partners ist es dem IFC gelungen, ein buntes Fest auf die Beine zu stellen.

Im Zentrum stand ein Fußballturnier, bei dem 15 Hobby-Mannschaften gegeneinander antraten, darunter ein Team der Polizei, des Jugendzentrums HoT, der Freckenhorster Werkstätten und ein afrikanischer Verein. Parallel konnten sich die Besucher mit einem Kulturquiz, einer Tombola und Spielen wie Frisbee und Torwandschießen unterhalten. In den Pausen des sportlichen Wettstreits gab es jeweils ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Neben einer afrikanischen Trommelgruppe, tamilischen und russischen Tänzen und einer Darbietung der Hip-Hop-Formation „Nova Beatz“ gab es zum Ende noch zwei Höhepunkte: Comedian Benaissa Lamroubal, Mitglied der aus Fernsehen und Hörfunk bekannten Gruppe „Rebell Comedy“ , wusste sein Publikum mit interkulturellem Humor bestens bei Laune zu halten, ehe „Voice of Germany“-Teilnehmerin Dijana Jashari aus Clarholz einige Lieder zum Besten gab. „Das Fest hier ist eine tolle Sache“, fanden beide Künstler und mischten sich gern unters Volk.

„Der IFC Warendorf hat knapp 40 Mitglieder und freut sich über jedes weitere“, betonte Bojku. Als Warendorfer bekomme man mit einer Mitgliedskarte sogar lukrative Vergünstigungen bei diversen Partnern. Ob das Fußballfest der Kulturen tatsächlich zu einem fixen Termin wird, bleibt abzuwarten. Das Potenzial dazu hätte es. Sieger des Turniers ist übrigens der IFC selbst geworden, gefolgt vom Team „Menschen & mehr“ sowie dem „@ttic / Africa Club“.

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