Überschüsse fließen zurück ins Festival
Bild: Fenneker
Freuen sich auf das Ifan-Festival: (v. l.) Dr. Martin Thormann, Markus Schulte, Gjevdet Zeciri und André Auer.
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Gemeinsam mit der Stadt hatten sie zu einer Pressekonferenz geladen, um Details zu erläutern. Schon 700 Karten haben die Macher verkauft. Die Kalkulation geht von 1200 Besuchern aus, 1900 würden maximal in die Kreienbaum-Halle passen, wenn Prinz Pi, Itchy Poopzkid & Co. auftreten. Schulte und Zeciri gehen davon aus, dass die Marke von 1200 in jedem Fall geknackt wird.

Bislang sind erst zehn Prozent der Karten in Warendorf verkauft worden, 90 Prozent außerhalb – sogar in Berlin oder Würzburg. Von Samstag an gibt es für Jugendliche und Studenten vergünstigte Tickets für 29 (statt 39) Euro in Kooperation mit der Organisation Mindful. Ab Samstag sind sie über die Festival-Website erhältlich, ab Montag auch im Mindful-Jugendhaus. Unter 14 Jahre darf allerdings niemand in die Halle, ältere Minderjährige brauchen eine Bescheinigung der Eltern (Muttizettel).

Der Name „Ifan“ stehe für „Ich, Fan“, erklärte Schulte. „Der Fan soll im Mittelpunkt stehen.“ So würden sich etwa die Künstler in der Halle aufhalten. „Sie sind hautnah zu erleben“, sagte Zeciri. Generell soll das Festival weitestmöglich so ablaufen, wie es die Fans wünschen. So gab es schon in diesem Jahr eine Abstimmung über eine der Bands, die „Abandon Hope“ für sich entscheiden konnte. Dies soll in den kommenden Jahren ausgeweitet werden. Und vor allem: „Die Überschüsse fließen zurück ins Festival“, sagt Schulte. Die Organisatoren verdienen nichts, im Gegenteil: Sollte es Verluste geben, stehen sie dafür gerade. „Dieses Festival ist etwas, wovon wir in der Stadt mehr brauchen“, sagte denn auch Warendorfs Erster Beigeordneter Dr. Martin Thormann.

Die Termine für die nächsten Jahre stehen bereits fest: Am 1. April 2017 und am 14. April 2018 wird das Ifan-Festival ebenfalls steigen. „Es haben sich schon mehr als 300 Bands beworben“, sagte Schulte. Da Prinz Pi dann bereits in Warendorf gespielt hat, hoffen die Veranstalter, namhafte Künstler wie Kraftklub oder Casper anlocken zu können.

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