Umgehungen und Tangente haben Priorität
Bild: Wild

Die Entlastung der Ortsdurchfahrten Warendorf (B64, Bild) und Freckenhorst wird im Verkehrsentwicklungsplan als vorrangig angesehen.

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So jedenfalls äußerte sich Städtischer Baudirektor Oliver Knaupim Ratsausschuss für Umwelt, Planung und Verkehr. In einer Zusammenfassung der Ergebnisse der Verkehrsentwicklungsplanung stellte er die aus seiner Sicht wichtigsten Maßnahmen dar. Politisch diskutiert wurden die Handlungsempfehlungen im Fachausschuss noch nicht. Im Beisein zahlreicher Bürger, darunter viele Gegner der Umgehungsstraßenplanung, nahmen die Vertreter der Ratsfraktionen den Bericht des Baudirektors in die internen Beratungen mit.

Kein Unfallschwerpunkt

Grundsätzlich sei festzustellen, „dass mit Ausnahme der Ortsdurchfahrt Freckenhorst keine dramatischen verkehrlichen Probleme in Warendorf existieren“, heißt es in der Verwaltungsstellungnahme. Dies werde auch durch den Umstand bestätigt, dass es derzeit keinen Unfallschwerpunkt in Warendorf gebe.

Stadtstraße jetzt planen

Die wirksamsten Reduzierungen von unverträglichen Verkehrsbelastungen auf stark befahrenen innerstädtischen Stadtstraßen und Ortsdurchfahrten ließen sich durch den Bau der Ortsumgehungen B 64 n und L 547 n sowie des dritten Bauabschnitts der Stadtstraße Nord erzielen, fasste Knaup die Ergebnisse der Fachberater-Analysen zusammen. Insofern müssten aus Sicht Knaups die Planungen zum Bau der Umgehungen „weiterhin befürwortet und unterstützt“ werden. Darüber hinaus sei mit den Planungen für die Vollendung der Stadtstraße Nord „unverzüglich zu beginnen“.

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