Vandalen brechen nachts ins Freibad ein
Bild: Poschmann
Mittels eines Bolzenschneiders verschafften sich Übeltäter unerlaubten Zutritt zum Gelände des Freibads.
Bild: Poschmann

Bereits in der Nacht zu Freitag hatten Täter den neuen Zaun auf Höhe des Beachvolleyballfelds geknackt. Ihr Tatwerkzeug ließen sie dabei samt Rucksack zurück. Obwohl Schwimmmeister Tristan Lerchner den Schaden notdürftig repariert hatte, ließen sich die Übeltäter nicht davon abhalten, in der Nacht zu Samstag ein weiteres Mal das Schwimmbad auf gleichem Weg zu besuchen.

Der Schwimmmeister und Stellvertretende Betriebsleiter der Warendorfer Bäder, Ingo Schubert, ist stinksauer: „Wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, den oder die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.“ Die Polizei sicherte dazu bereits die Spuren. Möglicherweise wird als Konsequenz das Bad in Zukunft mittels Videotechnik in der Nacht überwacht.

„Die nächtlichen Besuche nehmen deutlich zu“, sagte Schubert. Erst am frühen Samstagmorgen hatte Schubert ein Pärchen bemerkt, das sich wohl ebenfalls unerlaubt Zutritt verschafft haben muss. Allerdings konnte der Schwimmmeister das Paar, das über ein Tor geklettert war und dabei eine Türklinke demoliert hatte, nicht mehr verfolgen.

Doch Einbruchvandalismus  ist nicht das einzige Problem. Schubert beobachtet, dass verbotenerweise alkoholische Getränke mit auf das Gelände geschleust werden.  Zudem werde mit Smartphones und Tabletts alles und jeder gefilmt oder fotografiert. Auch das werde im Freibad nicht geduldet. „Hier geht es um Persönlichkeitsrechte und Datenschutz„, stellt Schubert klar. 

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