Verein kann Sportstätten weiter nutzen
Bild: Kleigrewe
Die Sportanlagen rund um die Hauptschule nahmen die Mitglieder des Sportausschusses im Rahmen ihrer Ausschusssitzung unter die Lupe. Erläuterungen gaben dazu Sportamtsleiter André Grenz (l.) und der Vorsitzende des TUS Freckenhorst, Raimund Kortenjann (r.).
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Dafür sprachen sich die Mitglieder des Sportausschusses bei ihrer Sitzung einmütig aus. „Der TUS ist sehr auf den Hallensport orientiert“, hatte der Vereinsvorsitzende Raimund Kortenjann den Ausschussmitgliedern zuvor erläutert.

Vor allem die Sparten Turnen und Tischtennis nutzten die Hallen an der Schule intensiv. „Beim Kinderturnen sind manchmal 40 bis 45 Mädchen und Jungen in einer Übungsgruppe aktiv, und die Tischtennissportler bauen beim Training bis zu zwölf Platten in der großen Halle auf“, schilderte Kortenjann.

 Im Winter kämen noch die Fußballer und die Tennisspieler hinzu, die aufgrund der Witterung die Außenplätze nicht nutzen könnten. Auch Liga-Spiele der Fußballer würden dann mitunter auf dem Tennenplatz an der Hauptschule ausgetragen.

Aufgrund der starken Nutzung dieser Anlagen sei deshalb bei den Sportlern die Unsicherheit groß gewesen, als bekannt wurde, dass die Hauptschule geschlossen wird. Dabei sei es nicht allein um die Nutzung gegangen, sondern auch um die Pflege der Sportstätten sowie Heizung und Strom, erläuterte Kortenjann.

Derzeit gebe es da keinen Grund zur Sorge, betonte Erster Beigeordneter Dr. Martin Thormann. Laut Ratsbeschluss werde zwar die Schule geschlossen, die Sportanlagen könnten aber weiter genutzt werden und würden auch gepflegt und instandgehalten. Da der Verein auf die Nutzung der Sportstätten angewiesen sei und ihr Wegfall den TUS durchaus in seiner Existenz gefährden könnte, werde die Verwaltung darauf achten, dass auch bei künftigen Planungen für diesen Standort das bisherige Angebot des Sportvereins weiterhin aufrecht erhalten werden könne.

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