Verkehrschaos hält noch ein Weilchen an
Bild: Poschmann
Die Kanalbauarbeiten an der Milter Straße werden noch bis Frühjahr 2019 andauern. Die provisorische Ampelanlage könnte deutlich schneller wieder verschwinden.
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„Seitdem die Baustelle zwischen der Einmündung Andreasstraße und dem Kreisverkehr Stadtstraße eingerichtet worden ist, muss ich jeden Morgen mindestens eine halbe Stunde früher aufstehen, um meine Tochter nach Warendorf zur Schule zu bringen“, klagt eine Mutter aus Milte. Wenn das noch lange so weitergehe, sei sie bald mit den Nerven am Ende.

 „Die Kanalbaumaßnahmen an der Milter Straße gestalten sich schwieriger als wir gedacht haben“, erläuterte der Leiter des Warendorfer Abwasserbetriebs, Ralf Bücker, am Donnerstagabend im Rahmen der Sitzung des Betriebsausschusses im Rathaus. Der Untergrund vor Ort hae sich als ziemlich feucht herausgestellt. „Die beauftragte Firma muss lange entwässern, bevor sie mit dem Verlegen der Kanäle beginnen kann“, so Bücker. Die Arbeiten würden sich wohl noch bis zum Frühjahr kommenden Jahres hinziehen. Einziger Trost: „Bei einem regnerischen Sommer hätte das Ganze noch viel länger gedauert.“

Zweiter Grund für Staus sind nach Auskunft Bückers die Arbeiten an der Ampelanlage im Einmündungsbereich der Andreasstraße. „Straßen.NRW hat sich an unsere Maßnahmen drangehängt und die marode Signalanlage abgebaut.“ Derzeit sei eine provisorische Ampel mit längeren Rotphasen installiert. Straßen.NRW, so Bücker weiter, habe eine Zeitlang Schwierigkeiten gehabt, eine Firma zu finden, die die neue Ampelanlage installieren kann und will.

 Von der Straßenbaubehörde sei der Stadt Warendorf jetzt aber versichert, dass diese Arbeiten in zwei Wochen abgeschlossen sein werden. „Das wird zu einer deutlichen Verbesserung der Situation führen“, so Bücker.

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