Versorger rufen zum Wassersparen auf
Archivbild: Wild

Mit Trinkwasser sollte sparsam umgegangen werden. Angesichts der anhaltenden Trockenheit haben die Wasserversorger im Kreis Warendorf am Freitag an die Bürger appelliert, vor allem in den Spitzenzeiten am Abend nicht zuviel Wasser zu verbrauchen. Insbesondere die Gartenbewässerung solle reduziert werden.

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„Die stabile gute Wetterlage hat Auswirkung auf die Trinkwasserversorgung“, heißt es in einer Presseerklärung, die die Wasserversorgung Beckum, die Stadtwerke Warendorf, die Stadtwerke ETO, die Gemeindewerke Everswinkel und die Stadt Sassenberg am Freitag gemeinsam herausgegeben haben.

Aufgrund der aktuellen und prognostizierten guten Wetterlage, die geprägt ist von Hitze, Wind und Trockenheit, steige der Trinkwasserverbrauch im nordöstlichen Münsterland. Dieses werde vor allem durch den verstärkten Einsatz von Trinkwasser zur Gartenbewässerung hervorgerufen,  berichten die Wasserwerke in der Region. Das Nutzungsverhalten lasse die Spitzenbedarfe steigen, was dazu führt, dass die Verteilungsinfrastruktur wie Rohrleitungen, Pumpen und  Speicherbehälter an die Grenzen der Leistungskapazität gelangt.

Die Wasserversorgungsunternehmen bitten daher die Bürger sorgsam mit dem Gut Trinkwasser umzugehen: „Es gilt das Gebot der Vernunft. Jeder sollte für sich selbst abwägen, ob die zu tätigende Wasserentnahme wirklich erforderlich ist.“ Vor allem in den Abendstunden (18 bis 22 Uhr) sei zurzeit eine überdurchschnittliche Spitzenentnahme zu registrieren, „sodass jeder Wasserkunde überlegen sollte, ob die individuelle Wasserentnahme vielleicht auch zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden kann“.

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