Verwaltung rät zur Schließung des Bades
Die Verwaltung rät, dass Lehrschwimmbad Freckenhorst zu schließen. Der Verein „Pro Bad“ kritisiert, in welcher Eile der Grundsatzbeschluss herbeigeführt werden soll.

Der Vorsitzende des Fördervereins „Pro Bad“, der das Ziel verfolgt, das Lehrschwimmbad in Freckenhorst dauerhaft zu erhalten, kritisiert den eng gefassten Zeitrahmen, in dem die Kommunalpolitik über die Zukunft und damit über die mögliche Schließung der Einrichtung entscheiden soll. Mevert beantragt daher, den Beratungspunkt „Grundsatzentscheidung über die Fortführung des Lehrschwimmbades Freckenhorst“ von der Tagesordnung der Bezirksausschussessitzung Freckenhorst-Hoetmar am 5. Oktober, der Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusssitzung am 24. Oktober und der Ratssitzung am 2. November zu nehmen. Die Eile, in der jetzt eine Grundsatzentscheidung herbeigeführt werden soll, löst ebenso wie der Wortlaut des Beschlussvorschlags der Verwaltung bei „Pro Bad“ Entsetzen aus. Der lautet nämlich: „Das Lehrschwimmbad Freckenhorst wird nicht saniert. Der Betrieb wird über die laufende Saison hinaus nicht fortgeführt. Die Vertreter der Stadt Warendorf in der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke werden angewiesen, eine Kündigung des Vertrags vom 11. Juli 2013 mit dem Interessen- und Förderverein ‚Pro Bad‘ über den Betrieb des Lehrschwimmbads mit Wirkung zum 15. Oktober 2017 zu beschließen.“

„Neben der Bedarfsanalyse ist es von äußerster Wichtigkeit zu wissen, welche finanziellen Auswirkungen eine mögliche Sanierung oder der Neubau eines Bades mit sich bringen“, schreibt Mevert. Und weiter: „Aus der Sicht von ‚Pro Bad‘ besteht überhaupt kein Zeitdruck, eine voreilige Entscheidung zu treffen. Auch wenn der mit ‚Pro Bad‘ bestehende Vertrag fristgerecht gekündigt werden sollte, kann in der Zwischenzeit in aller Besonnenheit eine objektive Aufarbeitung aller vorliegenden Fakten erfolgen.“

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