Vierwöchige Sperrung der Bundesstraße 64
Bild: von Stockum
9300 Fahrzeuge nutzen täglich die Bundesstraße 64 zwischen Warendorf und Beelen. Ein Teil von ihnen wird ab Mitte Juni auf die K 18 Richtung Sassenberg umgeleitet. Der gegenüberliegende Abzweig in Richtung Mielestraße wird an dieser Kreuzung gesperrt. Etwa 20 Werktage benötigt die Baufirma, um der Bundesstraße eine neue Asphaltdecke zu verpassen. Dank einer ausreichenden Breite – erst ab 8,50 Meter wird es zu gefährlich für die Mitarbeiter – kommt man mit einer einseitigen Sperrung aus.
Bild: von Stockum

Gespräche zwischen der Gemeinde Beelen und der Warendorfer Verwaltung sollen zeigen, ob daraus eine dauerhafte Lösung werden kann. Zunächst aber wird die Bundesstraße 64 in Richtung Beelen zwischen Ortsausgang Warendorf und dem Abzweig nach Sassenberg einseitig gesperrt.

 Zwar wird der Verkehr ab Mitte Juni gen Axtbachgemeinde noch fließen können, umgekehrt aber ist in Vohren Schluss. Wer aus Beelen nach Warendorf möchte, wird an der Kreuzung der B 64 mit der K 18 über Sassenberg geleitet. Die Abfahrt zur Mielestraße wird an dieser Stelle gesperrt. Ortskundige – davon gehen der Landesbetrieb Straßen und das Ordnungsamt Warendorf aus – dürften bereits in Beelen auf den Wirtschaftsweg ausweichen und die Bundesstraße in diesem Fall rechts liegen lassen. „Das muss man in Kauf nehmen“, sagt Rudolf Göbbeler, Teamleiter Straßenverkehr bei der Stadt Warendorf.

Weil auf der Mielestraße für etwa vier Wochen mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen ist – rund 9300 Fahrzeuge nutzen täglich die Bundesstraße, von denen ein Teil ausweichen wird – ist der Wirtschaftsweg in zwei Teilbereichen mit einer Gesamtlänge von 350 Metern saniert worden. Damit soll zunächst der Verkehrssicherungspflicht Genüge getan sein. Ob und wann auch der Rest der mehrere Kilometer langen Straße instand gesetzt wird, könne man derzeit noch nicht sagen, so Rudolf Göbbeler.

Mit den Arbeiten auf der B 64 könne man im günstigsten Fall in der 25. Kalenderwoche beginnen, sagte am Dienstag Peter Holz von Straßen NRW auf „Glocke“-Anfrage. Nach dem Abfräsen der Fahrbahn wolle man einen neuen Belag aufbringen.

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