Von Problemen mit Partnern und Gewalt
Bild: Stempfle
Auf ein ereignisreiches Jahr 2010 blickten die Mitarbeiterinnen der Frauenberatungsstelle (v. l.) Katharina Schildheuer-Rowe und Anne Brinkmeier zurück.
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Sie stellten jetzt den Jahresbericht 2010 vor. Von der Freckenhorster Straße ging es für die Beratungsstelle im Februar 2010 zur Oststraße 2, wo die neuen Räumlichkeiten mit einem Fest eingeweiht worden sind.

Mehr Räume bedeutet auch für die drei in Halbtag angestellten Fachkräfte mehr Möglichkeiten für individuelle Beratung und Gruppenangebote. „Jeder hat jetzt seinen eigenen Raum, wir teilen uns ein größeres Büro und im neue Gruppenraum können wir mehr Angebote wahrnehmen“, freut sich Anne Brinkmeier über die Vorteile der neuen Adresse.

332 Frauen sind im Jahr 2010 in 892 Einzelgesprächen beraten worden. Die häufigsten Themen seien dabei Beziehungs- und Partnerschaftsprobleme sowie Erfahrungen mit Gewalt gewesen. „Das Spektrum reicht von der Bedrohung über psychische Gewalt bis zu Vergewaltigung“, so Schildheuer Rowe.

Seit 26 Jahren existiert die Frauenberatung in Warendorf. „Wir bieten eine allgemeine Beratung für jede Lebenslage an“, erklärt Anne Brinkmeier. „Wir verstehen uns als Anlaufstelle in Krisen.“ Höchstens zwei Wochen würden Frauen auf einen freien Gesprächstermin warten müssen, bei niedergelassenen Psychotherapeuten betrage die Wartezeit oftmals zwischen drei und sechs Monaten. „Auch in diesen Fällen helfen wir, die Zeit bis zum Therapiebeginn zu überbrücken“, sagt Katharina Schildheuer-Rowe. Im Internet bietet die Beratungsstelle Chats und E-Mail-Beratung an unter www.frauenberatung-warendorf.de

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