Warendorf: Erneut Keime im Trinkwasser
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Im Trinkwassernetz der Stadtwerke Warendorf sind erneut Keime audfgetaucht. Sicherheitshalber wird verstärkt Chlor zugesetzt.
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Im Zuge einer Routineuntersuchung habe man „in einem Teil des Trinkwassernetzes Auffälligkeiten entdeckt, die nicht den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung entsprachen“, heißt es in einer Presseerklärung. Dabei handele es sich um coliforme Keime. Die vorbeugende Schutzchlorung erfolge in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Kreises Warendorf.

Im Rahmen der Ursachenklärung würden weitere Proben entnommen und analysiert, teilte Stadtwerke-Pressesprecherin Alice Kaufmann mit. Durch die getroffenen Maßnahmen werde gewährleistet, „dass die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung jederzeit eingehalten werden können, so dass das Trinkwasser wie gewohnt konsumiert werden kann“. Die Qualität des Trinkwassers sei durch die Chlorzugabe nicht beeinträchtigt.

Nicht auszuschließen sei aber, dass der Chlorzusatz beim Zapfen von Frischwasser wahrnehmbar sei. Wer ein Aquarium mit empfindlichen Fischarten habe, solle einen Wasseraustausch wegen der Chlorung zunächst vermeiden, empfehlen die Stadtwerke.

Als Vorsichtsmaßnahme und zum Schutz der Bevölkerung wird die Schutzchlorung nicht nur in einem Teilnetz, sondern im gesamten Netz durchgeführt und betrifft die Ortsteile Warendorf, Freckenhorst, Einen und Müssingen. Der Ortsteil Hoetmar wird von einem anderen Versorger (Gelsenwasser) bedient und ist folglich von der Verunreinigung und dem Chemiezusatz nicht betroffen. Sobald die Chlorung wieder aufgehoben wird, sollen die Bürger informiert werden.

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