„Warendorf second“-Clip Internet-Hit
Bild: Wild
America first, Warendorf second: Im weltweiten Hype um die satirischen Videoclips spielt Warendorf als eine der ersten Städte weltweit in der „ersten Liga“.
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Täglich kommen Bewerbungsvideos hinzu. Und Warendorf spielt mit im Konzert der Global Players um den Oscar für das beste Bewerbungsvideo: „Warendorf second“ ist seit Freitag im Netz, wird fleißig über die sozialen Netzwerke und per „Whatsapp“ verbreitet.

Der Warendorf-Film hatte am Freitagabend beim „Jour fixe“ - einem Tag der offenen Bühne - im Theater am Wall öffentliche Premiere. „This is a message from the local government of Warendorf“ (Dies ist eine Botschaft der lokalen Regierung von Warendorf) heißt es im Vorspann des Videos – aber weder der Bürgermeister noch der Rat stecken hinter dieser Botschaft.

Das Video ist ein Machwerk von André Auer (TaW-Team) und war eigentlich nur als einmaliger Gag für die offene Bühne am Freitagabend im Dachtheater gedacht. Witzige Videos aus dem Internet sind seit etwa einem Jahr regelmäßiger Programmpunkt beim „Jour fixe“, und diesmal sollte eigentlich nur der Clip „Germany second“, den der Satiriker Jan Böhmermann hat produzieren lassen, gezeigt werden. Kurzfristig hatte Auer, Mitglied im Moderatorenteam des „Jour fixe“, dann am Vorabend aus vorhandenem Videomaterial einen eigenen Beitrag mit Lokalkolorit zusammengeschnitten und mit Kommentar und Untertiteln in englischer Sprache versehen.

Dass sich dieser Clip ab Freitagabend in Windeseile über die sozialen Medien und per Whatsapp verbreitete, hat Auer selbst überrascht. „Ich bin davon etwas überrollt worden“, gibt der hauptberuflich beim Stadtmarketing arbeitende Warendorfer mit Blick auf seine Privataktion zu. Offiziell ins Netz gestellt, etwa über die Plattform Youtube, hat er den Clip nicht. Die Verbreitung haben die Nutzer in Eigeninitiative übernommen.

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