Warendorf sucht 150 Wahlhelfer
Archivbbild: Poschmann
Bis zu 150 Wahlhelfer werden in Warendorf gebraucht, um die Landtagswahl am 13. Mai über die Bühne zu bringen.
Archivbbild: Poschmann

Für Karin Kövener und ihr Team ist es vorrangige und zugleich eine der schwierigsten Aufgaben, Wahlhelfer zu rekrutieren. Grundsätzlich wird zunächst einmal versucht, Freiwillige zu werden. So werden – sofern sie vorab ihr Einverständnis gegeben hatten – die Helfer der vorigen Wahlen direkt angeschrieben.

Behördenkollegen erste Adressen

Auch innerhalb der Stadtverwaltung und bei anderen Behörden werden potenzielle Wahlhelfer mit Wohnsitz Warendorf kontaktiert, ebenso die Parteien. Allerdings kann sich jeder auch aus eigenem Antrieb freiwillig melden. Über die Homepage der Stadt (www.warendorf.de) ist sogar ein Online-Formular herunterzuladen, mit dem sich alle wahlberechtigten Bürger mit Wohnsitz im Stadtgebiet bewerben können.

150 Wahlhelfer benötigt

Insgesamt werden rund 150 Helfer benötigt, jeweils sechs für jedes der 20 Wahllokale, zusätzlich bis zu vier Briefwahlvorstände. Geld verdienen kann man damit nicht. Immerhin gibt es für den Einsatz für die Demokratie aber am Ende 25 Euro „Zehrgeld“ und eine Tafel Schokolade. Hauptamtlichen Personalaufwand nicht eingerechnet, kostet die Wahl in Warendorf dennoch rund 20 000 Euro. Im Haushalt ist dafür keine Kostenstelle vorgesehen.

Fristen sind eng gesteckt

Bis zum 22. April müssen alle Wahlbenachrichtigungen verschickt sein, ab 23. April sollten die insgesamt knapp 29 000 Wahlberechtigten in Warendorf die Möglichkeit haben, per Briefwahl abzustimmen.

SOCIAL BOOKMARKS