Warendorfer Familien stellen Krippen aus
Auf die Krippenausstellung im Schmeddinghoff-Haus freuen sich Dieter Rüschenbeck (Hausherr), Dr. Silke Köhn (Gradel und Köhn Kunstdienstleistungen) und Wilhelm Carneim, der die ältestens Krippenfiguren zur Verfügung gestellt hat.

Kulturhistorisch interessante Krippenfiguren unterschiedlichen Alters sind ab dem 26. November in der Werkstatt des ehemaligen Schreinereibetriebs zu sehen. Die Kunsthistorikerin Dr. Silke Köhn aus Beverungen hat die Ausstellung zusammengestellt. Die Besucher erhalten eine Dokumentation mit Angaben über Herkunft und Art der Krippenfiguren.

Historische Exponate

Besondere Aufmerksamkeit verdient eine Darstellung der Anbetung der Heiligen Drei Könige aus dem Haus der ehemaligen Goldschmiedefamilie Schmitz aus Warendorf. Die beweglichen, farbig gefassten Holzfiguren wurden um 1840 von dem Goldschmied Josef Schmitz geschnitzt und bemalt. Da die Kleidung der Heiligen Familie, der Hirten und Könige nach einem Jahrhundert stark verschlissen war, musste sie vor einigen Jahren erneuert werden.

Dokumente der Frömmigkeit

Zahlreiche weitere Krippen und Figurenensembles erlauben einen Einblick in die große gestalterische Vielfalt der Warendorfer Familienkrippen. Als Dokument traditioneller Volksfrömmigkeit haben sie sich bis in die heutige Zeit erhalten. Die Ausstellung ist geöffnet am Samstag und Sonntag, 26. und 27. November, 3. und 4. Dezember, 10. und 11. Dezember sowie am Samstag, 17. Dezember, jeweils von 10 bis 18 Uhr.

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