Warendorfer Jugendforum bewährt sich
Bild: Fox
Eine Bilanz des Jugendforums Warendorf legte am Dienstag Sprecher Oliver Bokelmann vor.
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Dass auf Worte auch wirklich Taten folgen, ist zum Beispiel an der Realisierung der Eisfläche, eines gefluteten Basketballfeld im Emsseepark, zu erkennen. Die Idee, dass Lokalpolitiker und Jugendliche ins Gespräch kommen, gehe auf, erklärte Bokelmann. „Wir haben mit dem Jugendforum eine Form gefunden, die gut funktioniert“, sagte Bokelmann in Abgrenzung zu anderen Modellen wie zum Beispiel einem „starren Jugendparlament“, in dem Themen theoretisch erörtert würden.

Raus aus dem Saal - ab in Skaterpark

 Ganz den tatkräftigen Ansatz verfolgend, tagte das dritte Jugendforum, das im Juli 2011 stattfand, statt wie bisher im Sophiensaal direkt in einem Problemgebiet: dem Emsseepark. Dort diskutierten Jugendliche mit Politikern und Vertretern von Behörden und Stadtverwaltung, welche Anlagen auf dem Skaterplatz erneuert werden sollten. Aber die Jugendlichen stellten nicht nur Forderungen. Vor dem Hintergrund von Vandalismus wurden die Jugendlichen vom städtischen Baubetriebshof eingeladen, einen Arbeitstag mitzuerleben und so nachzuvollziehen, was es heißt, öffentliche Flächen sauber zu halten.

25 Aktive im Planungsteam

Das Jugendforum habe sich seit seiner Gründung 2010 nach einer Phase des Experimentierens bewährt. „Die Jugendlichen kennen das Jugendforum. Sie wissen, da können sie mitwirken“, bilanzierte Bokelmann. Durchgeführt wird es in einer Kooperation aus Verein für Freizeitservice und Jugendarbeit, der Stadt Warendorf und dem Kreis. Treibende Kraft des Jugendforums ist eine Planungsgruppe mit 25 Jugendlichen, die die Treffen vor- und nachbereitet.

An welchen Problemen noch zu arbeiten ist, lesen Sie in der „Glocke“-Ausgabe vom Mittwoch.

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