Warendorfer Wochenmarkt ist beliebt 
Bild: Gabi Wild
Rebecca und Martin Eichner –hier mit Kundin Babe Elpers (l.) – sind neu auf dem Wochenmarkt auf dem Wilhelmsplatz vertreten. Im vergangenen Jahr haben dort sechs Beschicker zumeist aus Altersgründen aufgehört – genauso viele sind aber auch wieder nachgerückt.
Bild: Gabi Wild

Weitgehend regionale Produkte, verarbeitet und vertrieben von kleinen Unternehmen aus der unmittelbaren Nachbarschaft, persönliche Beratung und eine hohe Qualität – das ist das Pfund, mit dem ein Wochenmarkt wie der in Warendorf wuchern kann. Wie kein anderes Konstrukt fördert ein Wochenmarkt den regionalen Wirtschaftskreislauf – mal ganz abgesehen von der kommunikativen Komponente. Er ist ein Stück Kultur.

Die Begründung „Es lohnt sich nicht mehr“ hört das Ordnungsamt der Stadt Warendorf nur sehr selten, wenn jemand seinen Stand aufgibt. „Zumeist ist es das Alter der Betreiber“, sagt der Leiter des Sachgebiets, Rudolf Göbbeler. Fluktuation sei in dem Gewerbe normal, ergänzt er. Man sei aber in der Emsstadt in der glücklichen Situation, die beiden Wochenmärkte auf dem Wilhelmsplatz zu fast 100 Prozent ausgelastet zu haben. Zuletzt sind die „Fruchtzentrale Eigner“ und das „Coffee-Mobil“ hinzugekommen. Einige Zeit habe man sogar eine Warteliste geführt. Darauf zusammengefasst waren Interessenten, die Waren anbieten wollten.

Im Augenblick wären allenfalls noch einige Quadratmeter bei der Dienstagsausgabe frei. Wer dort mit einem Stand vertreten sein möchte, sollte sich bei der Verwaltung melden. Vergeben wird nach Eingangsdatum. „Außerdem muss es ins Sortiment passen“, betont Göbbeler. Etwa ein halbes Dutzend mal wurde im vergangenen Jahr geprüft – so viele Betreiber hörten auf und so viele Beschicker rückten nach.

Gut angenommen werde zudem der Markt in Warendorfs guter Stube an jedem Samstag. „Abgesehen von saisonbedingten Schwankungen sind dort in der Regel vier feste Stände“, weiß Rudolf Göbbeler.

SOCIAL BOOKMARKS