Warendorfer notoperiert nach Werkzeug-Angriff
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Bei einem Angriff mit einem Werkzeug ist ein 29-Jähriger in Warendorf lebensgefährlich verletzt worden. Hintergrund der Tat soll eine gescheiterte Beziehung sein.
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Nach Angaben der Tatbeteiligten habe ein 22-Jähriger aus Hasbergen Interesse an dem Kauf der Paintballwaffe des Warendorfers signalisiert, um mit dem 29-Jährigen zusammen zu kommen. Hintergrund der Tat seien Streitigkeiten um Eigentum nach Beendigung einer Beziehung zwischen einer 26-jährigen Sassenbergerin und dem Geschädigten.

Als der Warendorfer und der mutmaßliche Käufer aufeinandertrafen, kamen die Sassenbergerin sowie ein 27-Jähriger Mann dazu. Es sei zunächst zu einer Körperverletzung zum Nachteil der Frau und im weiteren Verlauf zu einem Gerangel zwischen dem Warendorfer, der 26-Jährigen und dem 22-Jährigen gekommen, teilt die Polizei weiter mit. Der 27-jährige Sassenberger habe sich eingeschaltet und den Geschädigten mit einem schweren Werkzeug gegen den Kopf geschlagen.

Zustand des geschädigten stabil trotz lebensgefährlicher Verletzungen

Anschließend flüchtete das tatverdächtige Trio und suchte später die Polizei auf, heißt es in der Mitteilung der Beamten. Der verletzte 29-Jährige fuhr mit einem weiteren vor Ort anwesenden 26-jährigen Warendorfer ebenfalls zur Polizei und erstattete Anzeige.

Anschließend wurde der Geschädigte im Krankenhaus behandelt und aufgrund der Verschlechterung seines Gesundheitszustands in der Nacht in eine Klinik verlegt. Dort wurde der Mann notoperiert. Nach Angaben des behandelnden Arztes sei der Zustand des 29-Jährigen stabil, die Verletzung jedoch lebensgefährlich.

Beim Paintball beschießen sich Spieler mit Farbkugeln. Die Pistolen werden mit Druckluft betrieben.

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