Warendorfer wegen Kinderpornos angeklagt
Ein 29-jähriger Warendorfer ist angeklagt, kinder- und jugendpornografische Bilder besessen zu haben.

Zahlreiche Daten hatten die Beamten auf dem Rechner des 29-jährigen Dachdeckers gefunden: 15 Bilder zeigten Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren bei pornografischen Handlungen mit Erwachsenen oder Gleichaltrigen, 28 Dateien hatten jugendpornografischen Inhalt.

Wie die Bilder auf seinen erst neu angeschafften Computer gespeichert wurden und warum sie ihm trotz penibler Ordnung nicht in seinen lediglich vier Dateiordnern aufgefallen seien, konnte sich der Angeklagte nicht erklären. Ja, er habe pornografische Daten aus dem Internet heruntergeladen, „aber doch nicht so etwas“, betonte der Warendorfer, der sich ohne Verteidiger dem Verfahren stellte.

Ob versehentlich oder mit voller Absicht gespeichert: „Allein der Besitz dieser Bilder ist strafbar“, stellte die Vorsitzende Richterin fest. „Und die Dateien sind nun einmal vorhanden – auf ihrem Computer.“

Wann genau die Dateien gespeichert wurden, wo sie abgelegt waren und wie oft sie angeschaut wurden, soll die Aussage der ermittelnden Beamtin bei einem weiteren Verhandlungstermin Anfang Mai klären. Reicht dieser nicht zur vollen Aufklärung des Sachverhaltes, soll ein sachverständiger Gutachter hinzugezogen werden.

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