Wegen Markt-Baustelle kein Marienbogen
Bild: Glocke-Archiv
Das vertraute Bild eines zum Heimatfest Mariä Himmelfahrt aufgebauten Marktbogens wird es in diesem Jahr nicht geben. Da die Großbaustelle zu viele Unwägbarkeiten mit sich bringt, verzichtet die Bogengemeinschaft Markt und Emstor auf den Aufbau.
Bild: Glocke-Archiv

 „Das Risiko, dass der Bogen beschädigt wird, ist zu hoch“, sagte Bogenvater Josef Dreischulte mit Blick auf die Großbaustelle Marktplatz. Das sahen die Mitglieder ebenso, und entsprechend fiel die Entscheidung, den Bogen in diesem Jahr nicht aufzustellen, einstimmig aus.

Gleichwohl sollen die langfristig festgelegten Termine zum Auf- und Abbau genutzt werden und dem gemütlichen Beisammensein dienen, damit die Bogengemeinschaft nicht auseinanderbricht. Und auch der Pin der Pferdeprozession wird in diesem Jahr vom Marktbogen geziert.

So ganz verzichten möchte die Bogengemeinschaft jedoch nicht auf eine Teilnahme an Mariä Himmelfahrt. Möglicherweise könnten die Engel und die Marienfigur des Bogens im Sparkassenfoyer oder in den ehemaligen Geschäftsräumen der Familie Bisping aufgestellt werden. Entsprechende Gespräche hierzu sollen in Kürze geführt werden.

Im kommenden Jahr soll der Bogen aufgrund der Marktplatzsanierung im Frühjahr schon einmal probeweise für einen Tag aufgebaut werden. Damit will die Bogengemeinschaft das Risiko ausschließen, dass die im Boden eingelassenen Rohrhülsen möglicherweise nicht mehr richtig passen. Im Fall eines Falles bliebe so genügend Zeit für Korrekturen.

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