Weihnachtsmarkt in jeder Hinsicht ein Gewinn
Bild: Baumjohann
Die Geselligkeit wird auf dem Freckenhorster Weihnachtsmarkt groß geschrieben. Bei einem Gläschen Glühwein ließ es sich auch bei eisigen Temperaturen entspannt plaudern und genießen.
Bild: Baumjohann

Einen großen Beitrag dazu leistete der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Freckenhorst. Seit Jahren schon sind die Bläser Stammgäste zur Markteröffnung und stimmten mit Melodien wie „Tochter Zion“ auf die Adventszeit ein. Die Besucher der Markteröffnung durften nicht nur dem Spiel der Musiker lauschen, sondern waren auch zum mitsingen aufgefordert. Die entsprechenden Liederhefte waren verteilt worden und auch Sängerinnen der Chorgemeinschaft und des Freckenhorster Kinder- und Jugendchores stimmten mit ein in die weihnachtlichen Melodien.

Dass der Weihnachtsmarkt am dritten Adventswochenende Jahr für Jahr möglich werde, sei ein Verdienst des Arbeitskreises Weihnachtsmarkt, dankte Murrenhoff in seinen Begrüßungsworten allen, die sich dort für die Allgemeinheit engagieren.

Dankesworte fand er auch für die Beschicker des Marktes. Neben den Profis nutzen auch zahlreiche Freckenhorster Vereine die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit auf dem Weihnachtsmarkt zu präsentieren und die jeweilige Vereinskasse aufzubessern. Oder etwas für einen guten Zweck zu tun, wie das die Freckenhorster Frauengruppe macht, die sich schon seit einem Vierteljahrhundert am Weihnachtsmarkt beteiligt, eine Tombola mit selbst gestalteten Preisen auf die beine stellt und mit dem Erlös vor allem die Organisation „medica mondiale“ unterstützt, die sich um durch vergewaltigte und von sexueller Gewalt traumatisierte Mädchen und Frauen in aller Welt kümmert. Als Dank für den Einsatz überreichten Murrenhoff und Werbegemeinschafts-Kassierer Peter Nährig am Samstag ein Geschenk und forderten die Weihnachtsmarkt-Besucher auf: „Kaufen sie Lose, gewinnen sie Schönes und tun sie Gutes.“

Ein Lob für das Engagement der Freckenhorster für ihren Weihnachtsmarkt auf dem Stiftsmarkt sprach Bürgermeister Axel Linke in seinem Grußwort aus. Die Stadt unterstütze das Markttreiben gerne, versicherte er, bevor die Musiker des Posaunenchores wieder die Regie übernahmen und die nächste weihnachtliche Melodie zum mitsingen anstimmten. Während der zwei Weihnachtsmarkttage waren übrigens auch viele andere Musikgruppen aus der Stiftsstadt auf dem Weihnachtsmarkt im Einsatz – beispielsweise der berittene Fanfarenzug, der Orchesterverein, der Spielmannszug und die Jagdhornbläser des Hegeringes.

Ebenfalls gute Tradition ist das bunte Rahmenprogramm des Weihnachtsmarktes.

Zum Stockbrotbacken am offenen Feuer lud die Gruppenleiterrunde der Kirchengemeinde St. Bonifatius und st. Lambertus ein, die katholische öffentliche Bücherei bot mehrere Vorlesestunden in der Lesestube an, der Kirchenchor lud zum Weihnachtsmarkt-Café mit selbstgebackenen Kuchen und Torten ins Pfarrheim und die Stiftskammer zu einer kunsthistorischen Reise in die reiche Stiftsgeschichte Freckenhorsts.

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