Weihnachtspäckchen stapeln sich schon
Zahlreiche Weihnachtspäckchen haben (v.l.) Klaus Chmiel, Hein-Eugen Nass und Marie-Luise Mönnigmann bereits angenommen und in der Lagerhalle der Aktion Kleiner Prinz deponiert. Am kommenden Mittwoch werden sie auf die Transporter verladen. Viele Kindergartenkinder und Schüler werden dann ihre  Gaben für arme Kinder in Rumänien auch direkt zum Wilhelmsplatz bringen.

„In der Regel sind es zwischen acht- und zehntausend Päckchen, die auf die Reise gehen“, erklärt Marie-Luise Mönnigmann, die im Vorfeld zusammen mit Ursula Vögeler und Marion Schubert, alle drei Vorstandsmitglieder der Warendorfer Kinderhilfsorganisation, die Regie übernommen hatte. Dazu gehört es, etwa 200 Schulen und Kindergärten rechtzeitig schon im Oktober anzuschreiben und so Eltern und Kinder einzubeziehen.

Denn die Weihnachtspäckchenaktion, die seit 1994 fester Bestandteil des Hilfsprogramms für Rumänien ist, ist nur möglich und erfolgreich, weil sich viele Menschen an ihr beteiligen. Schon Ende Oktober treffen die ersten Päckchen an der Halle des Vereins ein. „Die vielen bunten Weihnachtpäckchen vermitteln uns schon jetzt so etwas wie Vor-Adventsstimmung“, sagt Mönnigmann.

Teilweise kommen die Päckchen von weither, aus Remscheid, aus Hamburg, aus Berlin. Auch aus dem ganzen Münsterland werden sie von ehrenamtlichen Helfern abgeholt. Der Haupttransport aber erfolgt am kommenden Mittwoch. Dann bringen ehrenamtliche Helfer die in Schulen und Kindergärten gesammelten Weihnachtspäckchen zum Wilhelmsplatz und beladen die Transporter.

Empfänger in den rumänischen Städten Satu Mare und Medias sind Kinder aus sozial schwa-chen Familien. Die Verteilung übernimmt die rumänische Caritas. Süßigkeiten, Spielzeug, Kleidung wie Schals, Mützen und Pullover sind darin. „Oft sind das die einzigen Geschenke, die diese Kinder zu Weihnachten erhalten“, weiß Maria Mussaeus, Vorsitzende der „Aktion Kleiner Prinz“. Wer die strahlenden Kinderaugen vor Ort sehe, der wisse, wie wichtig die Aktion sei.

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