Widerstand gegen Bürgerhof-Abriss
Der Bürgerhof und der dahinter befindliche Park prägen seit Generationen den westlichen Stadteingang Warendorfs.

Um die Meinungsbildung im Vorfeld politischer Entscheidungen auf eine breitere Ebene zu stellen, lädt Wolff zu einem „Bürgertreff am Bürgerhof“ für kommenden Samstag, 27. August, 10 Uhr, ein.

Kampf um Bäume

Von den Plänen des Eigentümers und des Investors, die gesamte Anlage mit dem historischen Bürgerschützenhof abzureißen, um einem K+K-Markt Platz zu machen, hält die streitbare Vereinsvorsitzende und ehemalige Ratsfrau nichts.  Diesem Vorhaben würden zudem 15 Bäume im Bereich des jetzigen, zum Bürgerhof gehörenden Parkplatz zum Opfer fallen. Diese seien 1895 gepflanzt worden und „an der viel befahrenen B 64 hochwichtig für das Kleinklima dieses Wohnbezirks, weil sie einen in mehr als 100 Jahren gewachsenen natürlichen Feinstaubfilter bilden, der durch nichts zu ersetzen ist“. Es gehe nicht an, dass viel Geld für Umwelt- und Klimaschutz ausgegeben, wenn andererseits „so wichtiges Grün dem Kommerz geopfert“ werde.

„Fehlentwicklung“ stoppen

Wolff  „Die Fehlentwicklung muss gestoppt werden.“ Bereits im Vorfeld der Diskussion in den Ratsgremien über das bereits eingeleitete Bebauungsplanänderungsverfahren „mit vielen Ausnahmegenehmigungen“ will sie die Bürger beteiligen und stellt klar: „Nach den jetzigen Bauvorschriften ist der viel zu große K+K Markt nicht genehmigungsfähig.“

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