Winklers „Halla“ verreist nach Aachen
Bild: Hartwig
Die echte Halla konnte sich von allein in die Lüfte erheben. Ihre nicht minder bekannte Bronze-Skulptur benötigt dafür die Hilfe eines Spezialkrans. Am Montag wurde das gute Stück vom Gelände des Bundesleistungszentrums nach Aachen zur Winkler-Gala abtransportiert.
Bild: Hartwig

Natürlich war es nicht die echte Halla, denn die ist ja bereits 1979 im für Pferde biblischen Alter von 34 Jahren verstorben. Gemeint ist die bekannte Skulptur von Halla, die vor dem Eingang des DOKR an dieses außergewöhnliche Pferd erinnert und schon Tausenden von Besucher und Touristen als Fotomotiv gedient hat. Im Gegensatz zur echten Halla, die von ganz alleine über Oxer und Steilsprünge fliegen konnte, benötigte ihre Bronzeskulptur einen Hebekran für ihre Flugversuche.

Des Rätsels Lösung: Hans Günter Winkler, Warendorfs Ehrenbürger und bis heute erfolgreichster Springreiter aller Zeiten, feiert am 24. Juli seinen 90. Geburtstag. Aus diesem Anlass gibt es nicht nur in Warendorf festliche Aktivitäten. Die Veranstalter des CHIO in Aachen, des größten und wichtigsten Turniers der Welt, veranstalten zu Ehren Winklers am 15. Juli in der Aachener Soers eine große Hans-Günter-Winkler-Gala.

Und bei dieser Party darf Winklers Heldenpferd, das bei den Olympischen Spielen 1956 in Stockholm seinem verletzten Reiter und natürlich auch Deutschland die Goldmedaille rettete, natürlich nicht fehlen. Deshalb wurde die 1978 von dem Bildhauer Hans-Joachim Ihle geschaffene Halla-Bronze nun von einem Duisburger Unternehmen, das auf solche Transporte spezialisiert ist, in Warendorf abgebaut und per Tieflader nach Aachen gefahren.

Nach der Feier in der Soers tritt Halla die Rückreise an, um pünktlich zu Winklers großem Ehrentag wieder in Warendorf zu stehen.

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