Wohnhaus für geflüchtete Menschen
Bild: Brügge
Wohnraum für geflüchtete Menschen soll im Erdgeschoss dieses Gebäudes an der Hesselstraße 1 sowie in einem Neubau auf der vorderen Freifläche entstehen. Die Garagen (rechts) müssen weichen.
Bild: Brügge

Das bislang als Geschäftslokal genutzte Erdgeschoss des Bestandsgebäudes soll ebenfalls als Unterkunftsmöglichkeit für Flüchtlinge hergerichtet werden. In einer gemeinsamen Sitzung haben die Mitglieder des Bezirksausschusses Einen-Müssingen-Milte sowie des Umwelt-, Planungs- und Verkehrsausschusses für diese Planung einstimmig grünes Licht gegeben. Zuvor hatte Architektin Henrike Thiemann (Münster) ihren Entwurf für das Gebäude, das eine zweieinhalbgeschossige Bauweise mit Satteldach vorsieht, erläutert. Auf den Bau eines Kellers wird demnach verzichtet. Mit Blick auf eine spätere Nutzung als Mietwohnungen (sozialer Wohnungsbau) sollen Balkone, die sich auch nachrüsten ließen, gleich mitgebaut werden. Im Erdgeschoss wird eine größere, rollstuhlgerechte Wohnung entstehen. Auch die kellertypischen Funktionen (Technik, Abstellräume) werden dort angesiedelt sein. Im Ober- und Dachgeschoss sind jeweils drei kleinere Wohneinheiten geplant. Bis zu 18 Personen können im Haus untergebracht werden. Die Raumgestaltung ist flexibel – Trennwände können nach Bedarf nachgerüstet beziehungsweise entfernt werden.

Das auf dem Grundstücke bestehende Flachdachgebäude ist in der Sitzung am Donnerstag nicht Gegenstand intensiverer Beratungen gewesen. Ob es gegebenfalls saniert, eventuell aus optischen Gründen mit einem Satteldach nachgerüstet wird oder einem Neubau weichen soll, wird zu einem späteren, nicht terminierten Zeitpunkt beraten.

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