Zum WWW-Ende rieselt leise der Schnee
Bild: Gabi Wild
Leise rieselt der Schnee: Dank Schneekanone unmd Wunderkerzen war der Abschluss des Warendorfer Weihnachts-Wäldchens besonders stimmungsvoll.
Bild: Gabi Wild

Bürgermeister Jochen Walter hatte in Begleitung des Nachtwächters zuvor jedem einzelnen Stand seinen persönlichen Besuch abgestattet und den Beschickern für ihre Präsenz gedankt. Derweil stimmten Marie Meibeck (Gesang) und Klaus Hoffmann (Piano) die Besucher mit weihnachtlichen Weisen auf die kommenden Festtage ein.

Schnee aus der Kanone

Im Krippenstall angekommen, dankte Walter allen, die sich um die Organisation des 17-tägigen Marktgeschehens gekümmert hatten, allen voran der „Mutter des WWW“, Susanne Bollmann (Warendorf Marketing). Seine Gedanken waren aber auch bei den Frauen und Männern des Baubetriebshofs, die das WWW hergerichtet hatten und denen jetzt wieder die Aufgabe zufällt, das Budendorf abzurüsten. Nachdem die Turmbläser zum letzten Mal das Ende des Marktages angekündigt hatten, gab es noch einen besonders stimmungsvollen Abschluss: An dem von Dieter Nissen (St.-Georg-Pfadfinder) mitgebrachten Friedenslicht aus Bethlehem entzündeten die Besucher ihre Wunderkerzen, und zum gemeinsam gesungenen „Leise rieselt der Schnee“ bliesen die Tüftler des TaW-Technik-Teams aus einer selbst gebastelten „Schneekanone“ leichte Flocken in die Luft.

Positive Gesamt-Bilanz

Im Ergebnis sei der Markt bei durchwachsenem Wetter sehr gut angenommen worden, zog André Auer (Veranstaltungsmanager bei Warendorf Marketing) Bilanz. Es sei noch stärker als in den Vorjahren gelungen, Gäste aus der Region nach Warendorf zu locken. Für Warendorf und seine Rolle als Mittelzentrum zwischen Münster, Bielefeld und Osnabrück habe sich nach der verlängerte Markt über die ersten drei Adventswochenenden bewährt, sagte Auer.

Ziel sei und bleibe es, „den Menschen einen attraktiven, besinnlichen und kinderfreundlichen Weihnachtsmarkt zu bieten und gleichsam die Stadt Warendorf als Einkaufsstadt in der Vorweihnachtszeit zu stärken“. Sein Dank gelte allen Kunsthandwerkern, die die Verlängerung des Marktes auf 17 Tage mitgetragen hätten und den zahlreichen Mitwirkenden.

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