Zweite Chance für Abiturienten
Freiwillig Nachschreiben: Dazu haben sich 24 Gymnasiasten aus Warendorf entschieden. Nachdem Fehler bei der Aufgabenstellung bei der Klausur für den Mathegrundkursus des Zentralabiturs festgestellt wurden, haben die Schüler jetzt die Möglichkeit, die Prüfung zu wiederholen.

Ab 9 Uhr gilt dann landesweit für die Schüler, die sich freiwillig für die Teilnahme an der Wiederholungsklausur entschieden haben: drei Stunden lang erneut Geometrie- und Algebraaufgaben lösen. Am Gymnasium Laurentianum wollen zwölf Schüler, die Matheprüfung noch einmal schreiben.

Ursache für den ganzen Wirbel waren Fehler in der Auswahl der Aufgabenstellungen. So sei der Schwierigkeitsgrad für einen Grundkursus bei zwei Aufgaben der zu lösenden mathematischen Funktionen zu hoch angelegt gewesen, erklärt Marlies Ermer, Schulleiterin und Mathelehrerin am Gymnasium Laurentianum auf Anfrage der „Glocke“. Damit sei das Problem kein Formulierungsfehler in der Aufgabenstellung gewesen, wie es vielfach in den Medien heißt, so die Schulleiterin. 

 Am Mariengymnasium schienen die Schüler indes keine Probleme mit der Matheklausur gehabt zu haben. Denn: „Bei uns hat sich niemand für den Nachschreibetermin angemeldet“, berichtet Manfred Lötgering, Stellvertretender Schulleiter des Mariengymnasiums.

Anders sieht das am Augustin-Wibbelt-Gymnasium aus. Hier haben sich, wie am Laurentianum, ebenfalls zwölf Schüler für die Wiederholungsklausur entschieden. Mit den Ergebnissen für das Abitur könnten die Schüler Mitte Juni rechnen. In Warendorf sei es üblich, dass sich die Gymnasien stets untereinander einigten, wann sie die Ergebnisse preisgeben. In diesem Jahr sei das zwischen dem 15. und 20. Juni der Fall.

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