Zweiter Anlauf für Bürgerbegehren startet
Im Ringen um die beste Lösung für die Neuvergabe des Stromkonzessionsvertrags setzt die Initiative zur Einrichtung eines Bürgerbegehrens auf die Übernahme des Netzes durch die Kommune.

Wie berichtet, musste die Initiative „Stromnetz-Rückkauf Warendorf“ wieder bei Null starten, da formale Mängel zur Ungültigkeit der bisher gesammelten Unterschriften geführt hatten. „Wir haben schnell reagiert und müssen die Fehler nun ausmerzen“, eröffnete Volker Cornelsen die Sitzung, zu der diesmal lediglich 19 Mitstreiter erschienen waren.

Zwei Wochen zuvor waren es noch 37 gewesen, wobei diesmal Ratsherren und -frauen wegen der zeitgleich stattfindenden Haushaltssitzung nicht teilnehmen konnten. In die weitere Arbeit seien zwei Rechtsanwälte involviert, die den Text sowohl für den Antrag als auch die Begründung des Begehrens und die Frage, ob die Vertrauenspersonen rechtlich angreifbar seien, überprüfen sollen.

„Es muss professioneller gearbeitet werden“, meinte auch Frank Böning, der eine Änderung des Namens und eine griffigere Internet-Adresse anmahnte. Die Versammlung einigte sich schnell auf „www.stromnetzwarendorf.de“ als Internet-Adresse und „Unser Warendorf – unser Stromnetz“ als Name der Initiative. Der von Volker Cornelsen vorbereitete und seinen Angaben nach „wesentlich vorsichtiger formulierte neue Text“ für Antrag und Begründung wurde kurz diskutiert, alles Weitere läge nun in den Händen der Rechtsanwälte, so Cornelsen. Er stelle sich zusammen mit Friedhelm Röttger auch wieder als Vertrauensmann zur Verfügung.

 Einen eindringlichen Appell richtete Frank Böning an die Anwesenden: „Was nicht sein darf, ist, dass zum Schluss die Vertrauensleute alleine da stehen. Wir brauchen eine Kerngruppe von acht bis zehn Leuten, die das Wesentliche veranlassen und als Multiplikatoren in die Parteien, Verbände und Organisationen hineinwirken.“

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