Kunstsprache Esperanto öffnet Herzen



Winterberg (dpa) - Eine neue Sprache lernen und diese nach nur zwei Kursen sprechen und verstehen? Das verspricht der Deutsche Esperanto-Bund (Deb). 130 Menschen aus zehn Nationen nehmen in Winterberg (Hochsauerlandkreis) an seiner Internationalen Frühlingswoche teil.

Durch Esperanto viele Kontakte in alle Welt geknüpft hat die litauische Ärztin Sigita Staisiunaite. Mit ihrem Sohn Titas nimmt sie an der Internationalen Frühlingswoche des Deutschen Esperanto-Bunds in Winterberg teil.

Sie reden Esperanto – eine Kunstsprache mit dem Ziel, Menschen über Sprachgrenzen hinweg eine einfache Verständigung zu ermöglichen.

Andreas und Esther Langholf aus Langenburg (Baden-Württemberg) hatten im vergangenen Jahr während einer Urlaubsreise eine französische Esperanto-Gruppe kennengelernt. „Die haben uns gesagt, dass wir uns das mit unseren Vorkenntnissen in Englisch, Deutsch und Polnisch in zwei Monaten selbst beibringen können“, sagt Andreas Langholf. Er hatte daraufhin im Internet ein Esperanto-Lehrbuch bestellt.

Mitreden kann inzwischen auch schon der zweijährige Sohn  der Langholfs, Birk. „Das ist schon irre, wenn man sieht, wie er sich hier mit den anderen Kleinkindern Esperanto-Brocken über den Tisch wirft“, sagt Vater Andreas, der sich mit seinem Sohn regelmäßig Esperanto-Bilderbücher anschaut.

Wie sich Esperanto verbreitet, wie sich die Sprache entwickelt hat, welche Rolle sie im Leben der abgebildeten Sigita Staisiunaite spielt sowie einen Hintergrund zum Thema lesen Sie in der Freitagsausgabe der „Glocke“.

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