1. Gütersloher DJK-Halbmarathon   
Hans-Jürgen Böhme (l.) und Peter Oesterhelweg mit dem noch nicht amtlich vermessenen Streckenplan des Gütersloher DJK-Halbmarathons.

Start und Ziel ist am LAZ Nord, der Heimat und Trainingsstätte der Gütersloher. „Wir hatten im Vorjahr schon mal quer gedacht und haben dann die Pause genutzt, um intensiv zu überlegen und zu hinterfragen, warum wir als Gütersloher Verein einen Lauf in Verl ausrichten“, erläutert Peter Oesterhelweg, Abteilungsleiter Laufen, bei der Deutschen Jugendkraft.

Das Resultat der von Rückschau, Blick in die Zukunft und der in vielen Gesprächen abgewogenen Vor - und Nachteile war, den Lauf nach Gütersloh zu verlegen. „Unser Trainer Hansi Böhme hat  den Lauf initiiert, aber ansonsten hat unser jetziges Organisations- und Helferteam die Veranstaltung übernommen. Deshalb hängt einfach nicht soviel Herzblut daran, wie an einer eigenständigen Veranstaltung. Die Begeisterung unserer Helfer ist jetzt größer und vielleicht wollen ja auch die Läufer mal was Neues ausprobieren“, sagt Oesterhelweg.

 Dabei wissen die Verantwortlichen schon, dass sie nun ordentlich die Werbetrommel rühren, frühzeitig Flyer auslegen und eventuell bei der Erstauflage mit einer etwas geringeren Teilnehmerzahl als den bisherigen etwa 800 (gesamt)  rechnen müssen. „Wichtig ist, dass wir nach wie vor eine schnelle Strecke anbieten können“, hat sich Hansi Böhme bei der Streckenauswahl entsprechend Mühe gegeben.

Gelaufen werden zwei Runden, beginnend am Postdamm, über den Isselhorster Haverkamp und die Niehorster sowie Holler Straße, dann den Blankenhagener Weg zurück zum Postdamm und von dort dann nach einem kleinen Schlenker gegenläufig  die zweite Runde. So wird kein Stück der Strecke zweimal in der gleichen Richtung gelaufen. „Bei Wind ist also zumindest einmal Schiebewind dabei“, sagt Böhme.

Wo genau der Start sein wird, steht fest, wenn die Strecke im Februar oder März amtlich vermessen ist. Ziel ist auf der Laufbahn im LAZ.  Zum Programm werden weiterhin auch ein „Zehner“ und eine Fünf-KM-Runde gehören.

Eine, allerdings nicht ausschlaggebende, Rolle gespielt hat auch die in den letzten Jahren immer geringer gewordene Unterstützung seitens der Stadt Verl und des TV Verl. „Jetzt haben wir logistisch alles in der Nähe, also das LAZ mit seiner Tribüne, die Halle Nord mit Umkleiden und Duschen und jeweils Parkplätzenn, aber auch zum Beispiel den Bauhof mit seinen Absperrgittern“, sagt Oesterhelweg.

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