Ahlens Panda zeigt Biss gegen Roland
Schulterschluss: Ahlens Ayhan Yetik (r.) versucht Hamza Tozlu von der Roländer Reserve zu verdrängen.

 „Eine super Mannschaftsleistung“, war Torwart „Panda“ höchst zufrieden und fügte dann ganz uneigennützig an: „Ach, hätte ich die anderen Spieler nicht, wäre ich schließlich auch nicht hier.“ In der 77. Minute noch hielt der ASG-Schlussmann den Strafstoß gegen Rolands Kapitän Wessels. „Und ich dachte, der flutscht dir noch durch“, konnte ASG-Kicker Söhndel nicht mit ansehen, als der schon sicher gehaltene Ball aufs Tor zu kullerte. Im Nachfassen aber hatte „Panda“ die Kugel unter sich begraben. „Wir haben aber nicht nur wegen mir gewonnen“, sagte Willner bescheiden, der in Rolands bester Phase kurz vor Schluss noch vier Mal stark parierte. „Ohne unseren Sturm hätten wir auch nicht gewonnen.“

 Zwar kamen die Hausherren nicht zu vielen Chancen. Wenn aber, dann wurde es gefährlich: Nach einem Ajdini-Freistoß stocherte Yetik den Ball zum Ausgleich (43.)über die Linie, dann legte Söhndel fein quer für den heranstürmenden Montoya (53.). Mehr kam aber auch nicht von der Ahlener SG – abgesehen von einem Pfostentreffer Ajdinis.

Während die ASG den erkämpften Triumph feierte, ärgerte sich Ralf Eickelmann über den Ausgang des Spieles. „Wir waren die bessere Mannschaft. Das ist unverdient.“ Doch Lades Führungstreffer (14.) reichte nicht, um den Dreier einzufahren. „Die ASG hat kämpferisch alles in die Waagschale geworfen“, gestand Eickelmann. „So ist es“, jubelte Ajdini und feierte mit seinen Spielern ab.

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