0:0 zwischen Hoetmar und Füchtorf
Bild: Brandt
0:0 endete die Partie zwischen dem SC Hoetmar und dem SC Füchtorf. Hier im Duell Nick Molsbeck (r.) und Ralf Nierkamp.
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Widersprochen hätte ihm wohl keiner der Beteiligten und auch kaum einer der knapp 100 Zuschauer, die trotz des nasskalten Wetters den Weg zum Wiebusch gefunden hatten. Sollten Freunde von gepflegtem Fußball und Spektakel anwesend gewesen sein, so wären sie am besten zu Hause geblieben. Wer jedoch auf Kampf, Einsatz und konsequentes Verteidigungen steht, dem dürfte das Herz aufgegangen sein.

Geschenkt wurde sich nichts, es ging hart zur Sache. Beide Teams standen gut in der Abwehr und ließen kaum etwas zu. Die Hausherren operierten vorwiegend mit langen Bällen auf die schnellen Offensivkräfte Christoph Drube und Sven Muckermann. Die Füchtorfer versuchten es mit ihren technisch starken Leuten wie Bayamba Belombo und Edgar Kammerer bisweilen auch spielerisch, aber es gab kein Durchkommen. Torchancen waren daher Mangelware, weshalb die Höhepunkte rasch zusammengefasst sind.

In Hälfte eins verfehlte ein Freistoß von Timo Langer das Füchtorfer Tor nur knapp (17.), auf der anderen Seite scheiterte Edgar Kammerer an SCH-Schlussmann Yunus Saltabas (34.). Auch im zweiten Durchgang hatten beide Teams mit Wohlwollen je eine Szene, die man als Torgelegenheit werten konnte. Füchtorfs Bayamba Belombo schoss in aussichtsreicher Position klar vorbei (53.), ein Versuch von Drube verfehlte das Gehäuse relativ knapp (58.). Nachdem Timo Langer Gelb-Rot gesehen hatte, waren die Gäste in den letzten fünf Minuten plus Nachspielzeit in Überzahl. Das Hoetmarer Bollwerk hielt trotzdem stand.

„Es war ein Hin und Her ohne Spielfluss. Die Mannschaften haben sich neutralisiert. Daher ist das Unentschieden gerecht. Wir können mit dem Punkt leben“, resümierte Dorgeist. Auch dessen Pendant Nuri Barka war mit dem Ergebnis zufrieden: „Wir haben einen Punkt gegen ein Team von oben geholt. Das ist wichtig. Wir haben das hier ganz gut gemacht.“

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