0:1 aufgrund Weekes spätem Fehlgriff
Bild: Bremehr
Marius Weeke war der Clarholzer Pechvogel. Der üblicherweise bärenstarke Torhüter patzte beim entscheidenden Tor.
Bild: Bremehr

Clarholz’ Schlussmann Marius Weeke war der Pechvogel des Spiels. Er verschätzte sich beim entscheidenden Treffer in einem Duell zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe.

 „Aber kein Vorwurf an Marius, er hat uns schon so oft gerettet. Die anderen Jungs haben ihn nach dem Spiel in der Kabine auch getröstet“, betonte Gäste-Trainer Christopher Hankemeier. Obendrein gab’s für den Unglücksraben noch ein ganz dickes Lob vom Teamverantwortlichen: „Marius ist jetzt eineinhalb Jahre bei uns. Es war der erste Fehler, den ich von ihm gesehen habe. Für mich ist er der beste Torhüter der Liga.“

Sei’s drum, es war einfach nicht der Tag des Dritten aus dem Holzhofstadion, der einen Rang in der Tabelle verloren hat und den Treffer in Überzahl kassierte, weil Rolands Keeper Christopher Rump kurz zuvor (82.) nach einer Notbremse gegen Andrej Dreichel die Rote Karte gesehen hatte. „Andi hätte den Ball in der Szene ohne das Foul wohl einfach am Torwart vorbeigelegt und locker eingeschoben. Stattdessen gab es nur Freistoß“, beschrieb Hankemeier die Situation, die zum Feldverweis führte.

„Eigentlich war es ein typisches 0:0-Spiel“, ergänzte der Trainer. „Die Niederlage ist aber kein Beinbruch. Wir haben ein Spiel weniger, und nach oben hin ist noch alles drin.“ Eine zutreffende Einschätzung, denn Clarholz hat derzeit nur einen Punkt Rückstand auf Tabellenführer Vreden.

Victoria Clarholz: Weeke - Bota, Dundar, Grunwald, Kohlmeyer - Strickmann, Herzog - Fischer (60. A. Dreichel), Mrozek (87. Burta), Biegel (77. Gözsüz) - E. Dreichel

Tor: 1:0 (87.) Röber

SOCIAL BOOKMARKS