0:6 - WSU steht völlig neben sich
Bild: Havelt
Laurence Wacker (r.) und die WSU verloren mit 0:6.
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Es reichte den Gästen einfach eine fast fehlerfreie Vorstellung, wurden sie doch von den Hausherren zum Toreschießen eingeladen. Die Westfalia musste nicht einmal stark spielen, um überdeutlich zu gewinnen. „Die Gegentore waren alle Geschenke nach individuellen Fehlern“, brachte es Warendorfs Trainer Johannes Zurfähr auf den Punkt.

Nachdem sich 17 Minuten lang beide Mannschaften völlig neutralisierten hatten, passierte der WSU der erste dicke Patzer. Nach einem Freistoß blieb Torwart Thomas Wilmer auf der Linie kleben und Henning Grothe köpfte aus vier Metern ungehindert ein (18.). Nur 180 Sekunden später wollte ein Warendorfer den Ball wegschlagen, traf aber bei diesem Versuch den Gegner. Den Foulelfmeter verwandelte Lukas Brenk zum 0:2. Beim 0:3 (27.) stand Amar Adama nach einem langen Ball völlig alleingelassen im Strafraum und vollendete. In der 30. Minute ging sogar das 25-Meter-Schüsschen von Maximilian Brenk ins Netz. Ein Ball, den Wilmer in Normalform mit der Mütze gefangen hätte.

Nach diesen 13 Minuten war die Partie natürlich gelaufen. In der zweiten Hälfte mühten sich die Warendorfer zwar, blieben aber im Angriff weiterhin zu harmlos. Lediglich Bernd Kieskemper und Lennart Märten hätten mit etwas mehr Glück treffen können. Das taten aber die Soester. Auch ihre Versuche Nummer fünf und sechs (88., 90.) fanden ihr Ziel. So hieß es am Ende 0:6 in einer Partie, die die WSU nun schnell abhaken muss.

„Nach dem 0:1 waren wir einige Minuten gar nicht auf dem Platz“, wusste Zurfähr. „Der Gegner musste nicht mal viel machen, um die Tore zu schießen. Das ist dann schon ganz bitter.“ Die Gastgeber hatten einen rabenschwarzen Tag. „Das Spiel war schon sehr enttäuschend“, sagte Zurfähr abschließend.

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