1. Bundesliga ist zu Gast in Warendorf
Bild: Brandt
Jörg Heichel (Mitte) und der BBC Warendorf sind als Zweitligist im Pokal gegen die drei Erstligisten zwar nur Außenseiter, wollen sich aber möglichst gut präsentieren.
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Dort erwartet er aus der Eliteliga des Rollstuhlbasketballsports die Roller Bulls Ostbelgien, die BG Baskets Hamburg und die Doneck Dolphins aus Trier. Gespielt wird in einer Art Turniermodus, vergleichbar mit dem „Final Four“ beim Handball. Frei nach dem Hollywood-Film „Highlander“ kann es also nur einen geben, der sich für die nächste Pokalrunde qualifiziert.

Dass der BBC als einziger Zweitligist nur eine Außenseiterchance hat, liegt in der Natur der Sache. Der Gastgeber eröffnet den Pokalspieltag, trifft ab 11 Uhr auf den belgischen Vertreter, der dank eines Antrags am deutschen Spielbetrieb teilnehmen darf und in der Vorsaison als souveräner Meister der Südstaffel in die Bundesliga aufgestiegen ist.

Dort tut sich das mit zahlreichen belgischen Nationalspielern gespickte Team bislang noch schwer, holte aus sechs Partien lediglich zwei Zähler. Sollte der Favorit etwas anbieten, will Warendorf da sein, wie Marcel Fedde verdeutlicht. Der BBC-Trainer hält einen Überraschungscoup nicht für gänzlich utopisch: „Wenn alles perfekt läuft, haben wir eine Chance.“ Zumal die Emsstädter befreit aufspielen können, schließlich haben sie nichts zu verlieren. Die Spielweise des Kontrahenten bezeichnet Fedde als „physisch, aber fair“. Die Marschroute für seine Akteure: „Wir müssen den Kampf annehmen, dagegenhalten und zu unseren eintrainierten Lösungen finden.“

Im Anschluss duellieren sich ab 13.30 Uhr in einem vielleicht schon vorgezogenen Finale die Topteams aus Hamburg und Trier, ehe ab 16 Uhr die beiden Gewinner aufeinandertreffen und um den Einzug in die nächste Runde spielen.

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