1:1-Remis ist für Hoetmar zu wenig
Bild: Brandt
Christoph Drube (r.) und der SC Hoetmar kamen gegen Eintracht Münster nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.
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Nur zu einem 1:1 – muss man in dem Fall zwingend ergänzen. Aus dieser Einschätzung machte Dennis Averhage keinen Hehl: „Für uns ist das Ergebnis zu wenig, auch wenn man fairerweise sagen muss, dass es nach dem Spielverlauf nicht unverdient ist.“ Der SCH-Trainer haderte mit Göttin Fortuna: „Das Problem ist, dass wir nicht mal einen Sieg glücklich einfahren. Wir holen Unentschieden für Unentschieden, kommen aber nicht weiter.“

Eine weitere Hiobsbotschaft für den Übungsleiter und sein Team: Da die WSU-Reserve offenkundig zu keiner Schützenhilfe bereit war und gegen Greven mit 0:7 verlor, mussten die Hoetmarer den direkten Konkurrenten in der Tabelle vorbeiziehen lassen und rutschten folglich auf den vorletzten Platz ab. Am Donnerstag stehen sie im Heimspiel gegen Mauritz unter Zugzwang.

Die Partie gegen die Eintracht begann überhaupt nicht gut. Die Wiebusch-Kicker gerieten bereits in der 5. Minute mit 0:1 ins Hintertreffen. Es dauerte aber nicht lange, bis der Rückstand egalisiert war. Nach einem Eckball von Mentor Rama köpfte Abwehrrecke Stephan Osthues den Ausgleich (16.). Den Gastgebern war in der Folge das Bemühen, offensiv Akzente zu setzen, nicht abzusprechen, die ganz große Gefahr blieb aber zumeist aus. Nach dem Seitenwechsel hatten sie außerdem in zwei Situationen großes Glück, dass sie nicht erneut einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Münsters Leon Hermening vergab gleich zwei Torchancen der Kategorie „hundertprozentig“ auf klägliche Weise (60., 69.). In der Schlussphase schnupperte Hoetmar am Sieg. Rama verfehlte das Gehäuse nur knapp (80.). Anstatt zu schießen, wählte Eugen Migov in guter Position die schlechtere Option und suchte das Zuspiel, fand jedoch keinen Mitspieler (88).

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