11:1-Ausrufezeichen mit Gryczka-Hattrick
Bild: Havelt
Noel Gryczka (r.) machte für die WSU vier Tore, darunter ein lupenreiner Hattrick zwischen der 11. und 33. Minute.
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Die minimale Hoffnung, Spitzenreiter Vreden könnte patzen, erfüllte sich nicht. Mit einem 4:0-Heimsieg über Epe machte die Spielvereinigung den Titel mit drei Punkten vor der WSU klar. „Ich bin nicht traurig, dass es nicht geklappt hat“, sagte Trainer Gregor Surmann nach dem Saisonkehraus. „Ich freue mich vielmehr für die Jungs, dass sie so eine gute Saison gespielt haben. Jeder einzelne Spieler hat sich weiterentwickelt, das ist das Wichtigste.“

19 Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen reichten trotz 58 Punkten aber nur für Rang zwei. Zu Platz drei klafft eine Lücke von satten 24 Zählern, die WSU stellt mit 94 Treffern und damit über vier Toren pro Spiel im Schnitt den besten Angriff der Liga.

In den Jahren zuvor wäre man mit so einer Bilanz locker Meister geworden. Diesmal reichte es nicht, da es mit Vreden eben noch eine zweite Ausnahmemannschaft gab. Torschützenkönig wurde übrigens Stan Schubert, der 29 Mal ins Schwarze traf.

Die Enttäuschung bei den Spielern hielt sich auch deshalb in Grenzen, weil nicht mehr wirklich mit einem Ausrutscher des Konkurrenten zu rechnen war.

Die WSU hatte aber trotz 30 Grad Celsius sichtlich noch Lust auf Fußball und schenkte den Hiltrupern gleich elf Tore ein. Den Anfang machte Stan Schubert (5.). Es folgte bis zur Pause ein lupenreiner Hattrick von Noel Gryczka (11, 32., 33.) zum 4:0.

Nach dem Wechsel legten die Hausherren noch sieben Treffer zum Kantersieg nach. Zweimal war Linus Austermann erfolgreich, je einmal trafen Luca Mattews, Gryczka und Schubert. Zudem war Torwart Frederic, der zur zweiten Halbzeit als Stürmer kam, zielsicher. Er netzte je einmal mit Fuß und Kopf ein.

WSU: Lippermann, Schleicher, Tünte, Carneim, Sechelmann (41. Richter), Blagojevic (41. Leve), Gryczka, Mattews, Austermann (65. Klemckow), Schöler, Schubert

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