1:7 - SCW in Rödinghausen vorgeführt
Bild: Dünhölter
Einen bitteren Auftritt erlebte SCW-Coach ,,Ali“ Beckstedde beim 1:7 in Rödinghausen.
Bild: Dünhölter

 Gedanklich war Wiedenbrücks Mannschaft noch gar nicht auf dem Platz, da waren sämtliche Pläne schon über den Haufen geworfen. Bereits nach 50 Sekunden war Marius Bülter zum ersten Mal frei durch - das 1:0. Drei Minuten später das gleiche Spiel, 2:0. Es war ein furchtbarer Start, von dem sich der SCW nicht mehr erholen sollte. 

 Der SV Rödinghausen war kombinations- und ballsicherer, aggressiver und schneller - kurzum den Gästen in allen Belangen überlegen. Wiedenbrück hätte zur Pause auch deutlich höher als mit 1:4 zurückliegen können. In der 30. Minute parierte Torwart Marcel Hölscher sogar noch einen Foulelfmeter gegen den ansonsten richtig starken Marius Bülter, der aber fünf Minuten vor der Pause doch noch sein drittes Tor erzielte. Kurz zuvor hatte Nico Schneck zum 3:0 getroffen. Eine schlimme Bilanz, an der auch der Anschlusstreffer durch Tobias Puhl unmittelbar vor der Halbzeit nichts änderte.

Zur zweiten Halbzeit musste SCW-Coach „Ali“ Beckstedde reagieren - und er reagierte. Oliver Zech kam für Serdar Erdogmus, Daniel Barton für Jeffrey Volkmer. Sie verliehen dem Spiel des SCW im zweiten Durchgang zwar etwas mehr Stabilität, mehr aber auch nicht.

Auch jetzt blieb Rödinghausen weitestgehend am Drücker - ohne sich dafür großartig anstrengen zu müssen. Beispielhaft war das 5:1 in der 71. Minute: Marius Bülter überläuft auf der linken Seite Sebastian Sumelka, eine Hereingabe in die Mitte auf Florian Rüter, und der schiebt ein. Überforderung pur beim SC Wiedenbrück, der gestern seine erste richtige Enttäuschung in dieser Spielzeit erlebte und erstmals auf ganzer Linie versagte. Nur logisch war das 6:1 durch Lennart Madroch in der 78. und das 7:1 des eingewechselten Yannik Jaeschke - der SCW ergab sich seinem Schicksal.

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