24:28-Heimpleite der WSU-Handballer
Bild: Havelt
Die Warendorfer Sportunion, hier mit Patrick Ahlbrand beim Wurf, blieb weit hinter ihrem Leistungsvermögen zurück und kassierte eine unnötige Heimniederlage.
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 „Wenn wir das spielen was wir können, dann schlagen wir den Gegner“, kommentierte de Pijper nach der Schlusssirene die insgesamt schwache Leistung seiner Mannschaft. „Bei uns haben einfach zu viele Spieler nicht ihre Normalform erreicht.“

Das taten die Gastgeber auch schon in der ersten Halbzeit nicht. Gegen eine bieder agierende HSG-Sieben befand man sich aber zumindest auf Augenhöhe und ging mit einem 12:12-Unentschieden in die Kabinen.

Direkt nach dem Wiederanpfiff lief es dann zunächst bei den Warendorfern rund. Ein Treffer von Stefan Hamsen und zwei erfolgreich abgeschlossene Tempogegenstöße von Pascal Nitsche und Niklas Voss bedeuteten nach 32 Minuten eine 15:12-Führung. Die transportierte die WSU bis zum 19:16 in der 47. Minute, verpasste es dabei aber immer wieder deutlicher davonzuziehen. Das sollte sich rächen.

In der Folge ging bei den Hausherren nämlich gar nichts mehr. Zwischen der 48. und 57. Minute kassierten die Emsstädter satte neun Gegentore und erzielten selber nur einen Treffer. Den schnellen Gegenangriff als eigentliche Stärke der WSU entdeckten die Gäste für sich und zogen auf 25:20 davon. Die Partie war gelaufen. Begünstigt war das durch ideenloses und fehlerbehaftetes Spiel der Warendorfer im Angriff.

Und als wäre die unnötige Niederlage nicht schon bitter genug, ließ sich Michael Bilitewski in der 54. Minute auch noch zu einem Frust-Nachtreten hinreißen und sah folgerichtig die Rote Karte. Diese Aktion stand sinnbildlich für das Spiel der WSU in ihren rabenschwarzen zehn Minuten.

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