3:0-Führung reicht nicht zum Sieg
Bild: Hoheisel
Ein packendes Duell: Jakob Erdmann von der TSG Harsewinkel (r.) versucht, Gegenspieler Björn Pähler von der Holte zu umspielen.
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Dieses Duell in der Fußball-Bezirksliga erfüllte alle Erwartungen. Mit einem Sieg hätte die Elf von TSG-Trainer Martin Simov einen Riesenschritt in Richtung Aufstieg machen können, der VfB wiederum hätte das Titelrennen noch einmal spannend machen können. Und so traten die Hausherren auch auf. Schloß Holte attackierte von Beginn an früh und stellte Harsewinkel vor Probleme. Offensiv fand der Spitzenreiter in den ersten 19 Minute nicht statt.

Pure Gnadenlosigkeit

Aber dann im Doppelpack: Erst versenkte Luis Kramer einen Distanzschuss zum 0:1 (19.), kurz darauf verwandelte Simon Reiker einen Foulelfmeter zum 0:2. Damit nicht genug: Fünf Minuten vor der Halbzeit erhöhte Patrick Herrmann völlig unbedrängt mit dem Kopf. Und jetzt – nach diesen 45 Minuten – war die TSG Harsewinkel gefühlt schon ein Landesligist. „Die machen aus anderthalb Chancen drei Tore“, jammerte Mario Lüke später über die Gnadenlosigkeit der Gäste.

Der VfB erzwingt sein Glück

Doch der VfB war noch nicht am Boden. Im zweiten Durchgang spielte Schloß Holte die TSG an die Wand und erzwang so das Glück. Kevin Klippenstein machte den Anfang (48.), Stefan Elfers legte nach (72.). Und in der 84. Minute sorgte der Lupfer von Jakob Erdmann für das 3:3 – was für eine Rückkehr. Mitten in dieser Drangphase hatte Schloß Holte aber auch Glück. In der 57. Minute erkannte Schiedsrichter Florian Leppert ein wohl reguläres Tor von Andreas Schneipel aufgrund einer vermeintlichen Abseitsposition nicht an.

Weitere Hintergründe und Reaktionen zu den Spielen der Fußball-Bezirksliga lesen Sie am Montag in der „Glocke“.

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