3:0 zum 80. Geburtstag von Mister BSV
Foto: Wegener
Durchgesetzt hat sich die Beckumer SV, hier mit Marco Gieseker (Mitte), auch gegen Steinhagen.
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Erst die warmen Worte vom Stadionsprecher, dann ein glatter 3:0-Heimsieg seiner Beckumer SV gegen die Sportvereinigung Steinhagen – kann es einen schöneren 80. Geburtstag geben? Für Heinz-Dieter Kissenbeck wohl kaum, der ewige Betreuer der ersten Mannschaft erlebte zu diesem Anlass gestern einen perfekten Nachmittag an der Römerkampfbahn.

Drei Siege aus den ersten drei Landesliga-Partien, so einen gelungenen Saisonstart hat auch Kissenbeck (Stadiondurchsage vor dem Anpfiff: „Er gehört zur Beckumer SV wie kein Zweiter!“) in all seinen Jahren in diesem Club noch nicht allzu oft erlebt. Punktgleich mit dem SC Verl II steht die BSV nun an der Spitze.

Zum dritten Mal die gleiche Startelf

„Nach drei Spieltagen wird noch nicht abgerechnet“, so Trainer Giovanni Taverna zunächst mahnend. Dann wiederholte er einen Satz aus der Vorwoche: „Aber klar, das beflügelt uns.“ Apropos Wiederholung: Zum dritten Mal in Folge setzte Taverna auf die gleiche Startelf, zum dritten Mal in Folge gab ihm der Erfolg Recht. Und dieses 3:0 gegen Steinhagen hat das Zeug zum Reifezeugnis. Denn obwohl der Gast zunächst sehr forsch zu Werke ging, obwohl die ersten Beckumer Chancen noch liegengelassen wurden – die BSV blieb geduldig, spielte ihren Stiefel herunter und schlug dann in den richtigen Momenten zu.

Steinhagen bei Standards anfällig

Es war bezeichnend, dass das 1:0 durch Frederik Falk (43.) nach einer Ecke fiel. Aus dem Spiel heraus ging zuvor nicht allzu viel, doch nach fast allen Standards brannte es in Steinhagens Strafraum lichterloh. Das 2:0 in der 60. Minute, abermals durch Falk, der mit nun schon fünf Toren aktuell bester Angreifer der Liga ist, platzte mitten in eine Phase, in der sich die Gäste gerade anschickten, sich noch einmal aufzubäumen.

Wobei dieser Treffer zur Hälfte auf das Konto von Evgenij Migov geht, sein Pass in den Lauf von Falk war fast schon der Höhepunkt der Partie. Mit dem 3:0 durch den eingewechselten Deni Bakaniev (78.) war das Spiel endgültig entschieden. Spätestens jetzt konnte sich Heinz-Dieter Kissenbeck alias Mister BSV entspannt zurücklehnen und auf den Rest seines 80. Geburtstags freuen.

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