31. Mai ist Stichtag für den Triathlon
Bild: Havelt
Cheforganisator Dirk Knappheide mit Blick in eine ungewisse Zukunft. Bis zum 31. Mai soll die Entscheidung fallen, ob der Sassenberger Triathlon stattfinden kann.
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„Ich hoffe natürlich, dass wir Glück haben und den Wettkampf veranstalten können“, sagt Dirk Knappheide als Chef des Organisatorenteams. „Wir werden Mitte Mai intensiv darüber sprechen, denn in der letzten Woche im Mai, müssen wir definitiv eine Entscheidung treffen.“ Der Grund ist finanzieller Natur. „Ob wir jetzt absagen oder am 31. Mai, das macht keinen Unterschied. Dann kommen wir noch mit einer schwarzen Null davon“, verrät Knappheide.

Eine spätere Absage allerdings, würde ein Minus in der Kasse bedeuten und eben das können sich die ehrenamtlich tätigen Organisatoren nicht leisten. „Alles kostet und wenn wir später absagen würden, wären die Kosten noch einmal deutlich höher. Das geht definitiv nicht.“ Und da eine Pandemie keine höhere Gewalt sei, sei man dagegen auch nicht versichert.

Es sind also die NRW-Landespolitiker gefragt. „Wenn wir bis zum 31. Mai nicht zu 100 Prozent von oben signalisiert bekommen, dass wir den Triathlon durchführen dürfen, dann werden wir ihn absagen“, stellt Knappheide klar. „Wenn von der Politik ein Verbot kommt, wäre es für uns definitiv einfacher, Gelder vom Landessportbund zu bekommen. Deswegen erhoffen wir bis zum 31. Mai eine klare Entscheidung von dort, was Veranstaltungen in unserer Größenordnung betrifft.“

Bisher liegen knapp 600 Anmeldungen für den Sassenberger Triathlon vor, bei dem 1000 Starter Normalität sind. Dazu kommen je nach Wetter 2000 bis 6000 Zuschauer entlang der Strecken. Auch wenn sich in den vergangenen vier Wochen niemand mehr angemeldet hat, würde man die Startplätze wohl füllen können. Derzeit halten sich die Sportler aber natürlich aufgrund der ungewissen Lage zurück.

Ein Blick Knappheides geht immer in Richtung Münster. Der dortige Triathlon soll zwei Wochen vor Sassenberg stattfinden und ist ebenfalls noch nicht abgesagt. „Wenn Münster aber absagt, dann werden wir es wohl auch tun“, erklärt Knappheide.

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