3:4 - Aus der SCV-Traum vom Halbfinale 
Bild: Dünhölter
Frust: SCV-Coach Raimund Bertels haderte nach dem 3:4-Pokal-Aus gegen Lippstadt. 
Bild: Dünhölter

 Mit der Hereinnahme von David Lauretta auf der Sechser-Position für Friedrich Bömer-Schulte und den gestern auf der rechten offensiven Seite agierenden Matthias Haeder wollte SCV-Coach Raimund Bertels ganz bewusst die offensivere Karte spielen. Die geschickt verteidigenden Lippstädter kamen jedoch lange Zeit nicht in Bedrängnis.

Erstmals kribbelig wurde es in der 31. Minute als Pahlke unmittelbar vor der Torlinie vor dem einschussbereiten Thomas Bertels retten musste. Fünf Minuten später prüfte David Lauretta den Lippstädter Schlussmann mit einem Schuss.

Auf der anderen Seite wurden die Gäste zweimal mit einem Standard (38./41.) gefährlich. Bei den Freistößen von Ansgar Kuhn war SCV-Schlussmann Arne Kampe jedoch hellwach und klärte jeweils zur Ecke. Glück hatten die Verler in der 42. Minute als der aufgerückte Pahlke mit einem Kopfball nach einer Ecke nur knapp das Verler Tor verpasste.

Im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Die zunehmend einfallslosen Gastgeber verzettelten sich im dichten Abwehrgestrüpp der Lippstädter, die ihrerseits mit einem Standard in der 62. Minute konterten. Eine Freistoßflanke verlängerte Stephan Engeln per Kopf auf den zweiten Pfosten und dort stand Viktor Maier völlig alleingelassen und traf den Sport-Club mit seinem Tor bis ins Mark.

Mit der letzten Aktion in der regulären Spielzeit rettete SCV-Torwart Arne Kampe mit seinem Ausgleichstor in der 91. Minute dem Sport-Club jedoch die Verlängerung. Bis auf eine gefährliche Aktion von Bertels in der 118. Spielminute blieb der Verler Offensivauftritt nicht mehr als Stückwerk.

Sport-Club Verl: Kampe – Schmidt (80. Venker), Saur, Capretti, Großeschallau – Leeneman, Lauretta (65. Fuhsy), Haeder, Brinker, Bertels – Arifi

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