380 Zuschauer beim 16:26 im Hinspiel
 Die Verlerin Lara Blumenfeld beim Torwurf

 Denn die Mannschaft von Karina Wimmelbücker und Carola Tegeler verlor mit 16:26 (6:14) gegen die Ahlener SG. Entscheidend war dabei der Start, denn die aufgeregten Gastgeberinnen erzielten erst nach 15 Minuten ihr erstes Tor und lagen da schon mit 0:9 in Rückstand. „Ich musste anfangs froh sein, dass nicht alle mit offenen Mündern nur hoch auf die Tribüne geschaut haben“, war Wimmelbücker vor allem damit beschäftigt, ihre Spielerinnen zu beruhigen.

TV Verl: Esken/Hülshorst (n.e.) – Guntermann (4), Blumenfeld (6), Mickenbecker (1), Freimuth (3), Wernecke (2), Seidlitz. Neuwald, Maasmeier, Strieker

 In der mit nur 10:12 Toren verlorenen zweiten Halbzeit zeigten die Verlerinnen den Zuschauern, dass sie auch Handball spielen können. „Da waren dann auch schöne Tore dabei. Es war für alle ein tolles Erlebnis, aus dem sie viel lernen können. Und die Einstelllung stimmte“, lobte die Trainerin. Die Gäste um die starke Linkshänderin Alicia Stolle waren körperlich überlegen, spielten aber auch richtig guten Handball. Im Verler Team gefiel Torfrau Judit Esken. „Es freuen sich alle auf das Rückspiel am Sonntag und auf die westdeutsche Meisterschaft im Mai. Das sind jetzt ganz neue Herausforderungen auf hohem Niveau“, bilanzierte Wimmelbücker.

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