50 Mannschaften, sechs Rasenfelder und viel Sonne
Handball auf Rasen gibt es beim Wiedenbrücker Emscup.

 Von Beginn an gehört dieses einfache, aber geniale Prozedere zum Ems-Cup des Wiedenbrücker TV. Denn so starten (und enden) alle auf den Rasen-Spielfeldern ausgetragenen Partien zeitgleich. Das sorgt für Übersicht und einen in der Regel gut eingehaltenen Zeitplan.

Zwar nahmen an der 15. Auflage des Rasenhandballturniers für Jugendmannschaften von den Minis bis zur A-Jugend am Samstag und Sonntag lediglich 50 statt bis zu 80 Mannschaften teil. Doch die verlebten zwei sonnige Tage bei idealen Bedingungen, toller Stimmung und hervorragender Organisation.

 „Jeder weiß, was er zu tun hat, jede Mannschaft muss ein Schiedsrichtersoll erfüllen. Und diesmal ist jedes angemeldete Team auch erschienen“, freute sich Mitorganisator Peter Wortmann, statt sich über die Tatsache zu ärgern, dass ein parallel stattfindendes Turnier in Brockhagen diesmal viele Starter aus dem Altkreis kostete. „Das ist halt mal so, im nächsten Jahr kommen dann wieder mehr.“

Denn für alle Teilnehmer, darunter die konkurrenzlos starke C-Jugend es TSV Calbe (bei Magdeburg) und der mit fünf Teams angereiste HSV Herbede, gab es eigentlich keinen Grund, sich den 16. Ems-Cup nicht vorzumerken.

Als die Temperaturmarke am Sonntag auf die 30 zusteuerte, da gingen auf einem freiem Rasenstück Rasensprenger an, an dem sich die Aktiven erfrischen konnten. „Wir hatten bis auf einen umgeknickten Fuß beim Mixedturnier der Erwachsenen keine Verletzungen“, freute sich Wolfgang Hüffer, stellvertretend für das zehnköpfige WTV-Orgateam und etwa 200 Helfer.

Dass auf Rasen sehenswert Handball gespielt werden kann, das wurde beim Blick über die Anlage schnell deutlich. Wohltuend dabei war, dass bei fast allen Teilnehmern erst einmal der Spaß, sich nach der Saison und vor den Ferien auf ungewohntem Terrain und kleineren Spielfeldern zu bewegen, im Vordergrund stand.

Krönendes Sahnehäubchen für den Ausrichter Wiedenbrücker TV war, dass er bei der Siegerehrung den Ball für Platz eins bei der männlichen A- und E Jugend sowie der weiblichen B und D jeweils an eigene Mannschaften überreichen durfte.

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